Kanada und Frankreich eröffneten am Freitag Konsulate in Grönland und signalisierten damit Unterstützung für Dänemark und die arktische Insel, nachdem die USA zuvor Interesse an dem Gebiet gezeigt hatten, so The Guardian. In anderen Nachrichten wurden mindestens acht aktuelle und ehemalige Polizisten aus Toronto nach einer Untersuchung wegen organisierter Kriminalität verhaftet, wie The Guardian berichtete. Das US-Heimatschutzministerium (DHS) bestätigte ebenfalls, dass es die Abschiebung des fünfjährigen Liam Conejo Ramos anstreben werde, trotz seiner kürzlichen Rückkehr nach Minnesota, so Al Jazeera und Sky News. Darüber hinaus wurde Generalleutnant Wladimir Alexejew in Moskau erschossen, wobei Russland die Ukraine verantwortlich machte, wie Sky News berichtete.
Die Eröffnung der Konsulate in Grönlands Hauptstadt Nuuk war eine Geste der Unterstützung für Dänemark, einen NATO-Verbündeten, nachdem die USA zuvor Interesse am Erwerb des halbautonomen dänischen Territoriums bekundet hatten, so The Guardian. Kanada hatte versprochen, sein Konsulat im Jahr 2024 zu eröffnen, bevor der ehemalige US-Präsident Donald Trump über eine US-Übernahme sprach. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen in der Region.
Die Verhaftungen der Polizisten in Toronto resultierten aus einer Untersuchung, die die "korrosive Reichweite der organisierten Kriminalität" innerhalb der größten städtischen Polizeibehörde Kanadas aufdeckte, mit Verbindungen zu Bestechung, Drogenhandel und einem Mordkomplott, berichtete The Guardian. Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichten das Ausmaß, in dem die organisierte Kriminalität die Polizei infiltriert hat.
Die Entscheidung des DHS, die Abschiebung von Liam Conejo Ramos und seinem Vater, Adrian Conejo Arias, zu betreiben, erfolgte nach ihrer Rückkehr nach Minnesota, so Al Jazeera und Sky News. Das Ministerium wies Behauptungen des Anwalts der Familie zurück, dass es eine beschleunigte Ausweisung anstrebe. Der Junge und sein Vater waren zuvor von ICE-Agenten inhaftiert worden.
In Moskau wurde Generalleutnant Wladimir Alexejew in einem Wohngebäude mehrfach angeschossen, so Sky News. Der Kreml hat die Ukraine für den Anschlag verantwortlich gemacht. Der Vorfall hat Fragen aufgeworfen und eine ungewöhnliche Reaktion der russischen Behörden ausgelöst.
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