US-Botschafter bricht Beziehungen zum polnischen Parlamentspräsidenten ab, Trump startet Website für Rabattarzneimittel und weitere Nachrichten
Washington, D.C. - In einer Reihe von internationalen und nationalen Entwicklungen hat der US-Botschafter in Polen, Tom Rose, die diplomatischen Beziehungen zum Präsidenten des polnischen Parlaments abgebrochen, während der ehemalige Präsident Donald Trump eine neue Website zur Senkung der Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente für Amerikaner gestartet hat. Diese Ereignisse fanden neben den laufenden Nuklearverhandlungen zwischen dem Iran und den USA, erhöhten iranischen Spionagebedenken in Deutschland und der Eröffnung eines Konsulats Frankreichs in Grönland statt.
Laut Euronews traf Botschafter Rose die beispiellose Entscheidung, die diplomatischen Kontakte zu Wlodzimierz Czarzasty, dem Präsidenten des polnischen Sejm, sofort abzubrechen. Der Botschafter gab bekannt, dass die USA nicht länger mit Czarzasty kommunizieren werden, obwohl die spezifischen Gründe für den Abbruch der Beziehungen nicht bekannt gegeben wurden.
Unterdessen startete der ehemalige Präsident Trump TrumpRx.gov, eine Website zur Senkung der Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente. Das Weiße Haus kündigte die Website am Donnerstag an und präsentierte über 40 Medikamente von fünf Pharmaunternehmen, die Preisvereinbarungen mit der Regierung getroffen haben, wie Euronews berichtete. Trump erklärte, dass Benutzer "eine Menge Geld sparen" würden und dass es "so gut für die allgemeine Gesundheitsversorgung" sei.
In anderen internationalen Nachrichten einigten sich der Iran und die Vereinigten Staaten darauf, die Verhandlungen fortzusetzen, nachdem sie am Freitag indirekte Gespräche im Oman geführt hatten, die sich auf das iranische Atomprogramm konzentrierten. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi und der US-Gesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, leiteten ihre Delegationen in Maskat zu Gesprächen, die vom Oman vermittelt wurden, so Euronews. Die Gespräche fanden trotz anhaltender Spannungen statt, insbesondere wegen des Vorgehens der Islamischen Republik gegen die jüngsten Proteste.
Deutschland sieht sich ebenfalls einer verstärkten Kontrolle durch iranische Geheimdienste ausgesetzt, wobei Sicherheitsbeamte und Gesetzgeber vor Spionage und Cyberangriffen auf die Bundeswehr warnen, wie Euronews berichtete. Der iranische Schritt, den Teheran als Gegenmaßnahme bezeichnete, schafft ein neues Bedrohungsumfeld für deutsche Militäreinrichtungen und -personal.
Schließlich wurde Frankreich das erste EU-Land, das ein Konsulat in Grönland eröffnete und damit seine diplomatische Präsenz in der Arktis stärkte. Das Konsulat wurde am Freitag in Nuuk eröffnet, nachdem Präsident Emmanuel Macron dies während seines Besuchs auf der Insel im vergangenen Juni versprochen hatte, so Euronews.
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