Der ehemalige Präsident Donald Trump hat ein Social-Media-Video entfernt, das einen rassistischen Clip enthielt, der Barack und Michelle Obama als Affen darstellte, so BBC World. Der Clip, der mit dem Lied "The Lion Sleeps Tonight" unterlegt war, befand sich am Ende eines 62-sekündigen Videos, das Trump teilte und Behauptungen über Wahlbetrug bei der Präsidentschaftswahl 2020 enthielt. Der Schritt erfolgte, nachdem der republikanische Senator Tim Scott, der schwarz ist, den Präsidenten aufgefordert hatte, den Beitrag zu entfernen, und ihn als "das rassistischste, was ich aus diesem Weißen Haus gesehen habe" bezeichnete.
Das Weiße Haus verteidigte den Clip zunächst als "Internet-Meme-Video", so BBC World, bevor er entfernt wurde. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltende Prüfung von Trumps Social-Media-Aktivitäten und die rassistischen Untertöne, die in seinen Online-Inhalten oft vorhanden waren.
In anderen politischen Nachrichten kündigte Eddie Speir eine zweite Kandidatur für den offenen 16. Kongressbezirk in der Gegend von Tampa, Florida, an, nachdem er 2024 eine Vorwahl gegen Vern Buchanan bestritten hatte, so Fox News. Speir, ein konservativer Verfechter der Verfassung, erhielt bei seinem vorherigen Versuch fast 40 % der Stimmen und positionierte sich damit als Außenseiter gegen einen etablierten gemäßigten Republikaner. Buchanan kündigte am 27. Januar seinen Rücktritt an und machte den Sitz frei.
Unterdessen kritisierte die ehemalige MSNBC-Moderatorin Joy Reid die Rapperin Nicki Minaj für ihre Verbindung zu Trump und verwendete dabei rassistisch aufgeladene Sprache, wie Fox News berichtete. Reid beschuldigte Minaj, Trumps "Haustier" zu sein und seinen Anhängern "Blackface" zu liefern. Minaj hat zuvor die Cancel Culture verurteilt und sich in bestimmten Fragen mit der Trump-Regierung verbündet.
Die New York Times berichtete, dass Trumps Einwanderungspolitik, die Massenabschiebungen beinhaltet, zunehmend auf öffentliche Ablehnung stößt. Eine aktuelle Umfrage der New York Times/Siena zeigte, dass Trump eine negative Netto-Zustimmungsrate für seinen Umgang mit der Einwanderung erhielt.
Darüber hinaus berichtete die New York Times, dass sich die rechtliche Landschaft rund um Initiativen zur Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) verändert hat. Andrea Lucas, Vorsitzende der Equal Employment Opportunity Commission, stellte fest, dass DEI unter einer zweiten Trump-Regierung zum Ziel geworden ist. Nike, das weltweit größte Sportbekleidungsunternehmen, ist von diesen Veränderungen betroffen.
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