Uber wurde angewiesen, 8,5 Millionen US-Dollar an eine Frau zu zahlen, die behauptete, von einem Fahrer vergewaltigt worden zu sein, so ein kürzlich ergangenes Urteil eines US-Gerichts. Die Entscheidung, die Tausende anderer Fälle gegen das Mitfahrunternehmen beeinflussen könnte, erfolgte nach zweitägiger Beratung einer Jury in Arizona. Uber hat erklärt, dass es beabsichtigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
Die Klägerin, Jaylynn Dean, behauptete, sie sei in dem Auto sexuell belästigt worden, während sie den Uber-Dienst nutzte. Die Jury befand Uber für die Handlungen des Fahrers verantwortlich. Die Jury wies jedoch weitere in der Klage erhobene Ansprüche zurück, darunter Vorwürfe der Fahrlässigkeit und fehlerhafter Sicherheitssysteme.
In anderen Nachrichten hat die EU TikTok angewiesen, sein "süchtig machendes Design" zu ändern, andernfalls drohen erhebliche Geldstrafen. Die Untersuchung der Europäischen Kommission, die im Februar 2024 begann, ergab, dass TikTok nicht ausreichend geprüft hatte, wie Funktionen wie Autoplay den Nutzern, einschließlich Kindern, schaden könnten. Die Kommission erklärte außerdem, dass TikTok keine Maßnahmen zur Minderung dieser Risiken ergriffen habe. Ein TikTok-Sprecher reagierte gegenüber der BBC und nannte die Ergebnisse eine "kategorisch falsche und völlig unbegründete Darstellung unserer Plattform" und deutete an, dass man sie anfechten werde.
Unterdessen gab Google bekannt, dass YouTube im Jahr 2025 über 60 Milliarden US-Dollar Umsatz generierte, einschließlich Werbung und kostenpflichtiger Abonnements. Diese Zahl übertrifft den Umsatz des Streaming-Rivalen Netflix von 45 Milliarden US-Dollar. Dies ist das erste Mal, dass Google den Jahresumsatz seiner Videoplattform seit der Übernahme im Jahr 2006 einzeln hervorhebt. Hanna Kahlert, eine Senior Analystin bei Midia Research, merkte an, dass die Ankündigung zwar bedeutsam sei, aber "vielleicht keine Überraschung" darstelle, angesichts der Verbreitung der Plattform unter Digital Natives. "YouTube ist eines der – wenn nicht sogar das – meistgenutzte aller digitalen Angebote", so Kahlert.
Schließlich haben neu veröffentlichte E-Mails Licht auf die Beziehung von Prinz Andrew zu dem Finanzier David Rowland geworfen. Die E-Mails zeigen, dass Prinz Andrew Rowland gegenüber Jeffrey Epstein als seinen "vertrauenswürdigen Geldmann" bezeichnete. Die E-Mails scheinen zu zeigen, dass Prinz Andrew während seiner Zeit als britischer Handelsgesandter versuchte, Rowlands Finanzgeschäfte zu fördern. Epstein schien jedoch zu zögern, sich auf Rowland einzulassen, der von der britischen Presse als "undurchsichtiger Finanzier" bezeichnet wurde. Rowlands Sohn, Jonathan, sagte der Presse...
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment