Donald Trump sieht sich weitverbreiteter Kritik ausgesetzt, nachdem er auf seinem Truth Social-Account ein rassistisches Video geteilt hat, das Barack und Michelle Obama als Affen darstellt. Das Video, das von Trumps Account gelöscht wurde, enthielt laut Vox einen KI-generierten Clip, der mit dem Lied "The Lion Sleeps Tonight" unterlegt war und die Gesichter der Obamas auf Affen in einer Dschungelkulisse überlagerte.
Das Video, das am späten Donnerstagabend gepostet wurde, war Teil eines längeren Videos, das Verschwörungstheorien über Wahlbetrug während der Präsidentschaftswahlen 2020 verbreitete, wie Time berichtete. Die Darstellung der Obamas als Affen entspricht einer jahrhundertealten rassistischen Trope, die verwendet wurde, um Schwarze zu entmenschlichen. Der Beitrag wurde inzwischen gelöscht, so Vox.
Die Kontroverse kommt zu einer Zeit, in der sich die britische Regierung in einem politischen Sturm befindet, nachdem Dateien im Zusammenhang mit der Jeffrey Epstein-Untersuchung veröffentlicht wurden, so Time. Enthüllungen aus der Epstein-Untersuchung haben bereits die britische Monarchie beeinflusst, wobei Prinz Andrew seinen königlichen Titel aberkannt wurde. Er sieht sich nun mit erneuten Forderungen nach Rechenschaft konfrontiert, nachdem das US-Justizministerium letzte Woche über 3 Millionen Epstein-bezogene Dateien veröffentlicht hat, wie Time berichtete. Die Auswirkungen haben sich auch auf die 10 Downing Street, den Amtssitz des britischen Premierministers, ausgeweitet, so Time.
Unterdessen hat auch das Verschwinden von Nancy Guthrie die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen und Prominenz und Social-Media-Obsessionen vereint, so Vox. Die Co-Moderatorin der Today Show, Savannah Guthrie, fehlte auffällig, während sie sich mit einem nicht genannten Notfall auseinandersetzte, so Vox.
Der Nachrichtenzyklus wurde auch von anderen Entwicklungen geprägt, darunter der Niedergang der Washington Post unter der Führung von Jeff Bezos, so The Verge. Der Artikel hebt erhebliche Arbeitsplatzverluste und Abbestellungen von Abonnements hervor und stellt Bezos' Beweggründe in Frage, insbesondere im Hinblick auf Versuche, Donald Trump zu besänftigen.
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