Kanada und Frankreich haben gemeinsam ein Konsulat in Nuuk, Grönland, eröffnet, was laut Euronews einen bedeutenden diplomatischen Schritt in der Arktis darstellt. Die Eröffnung, bei der während einer offiziellen Zeremonie die kanadische Flagge gehisst wurde, erfolgt inmitten wachsenden geopolitischen Interesses an der Insel. Frankreich ist das erste EU-Land, das ein Generalkonsulat in Grönland errichtet.
Die kanadische Außenministerin Anita Anand war bei der Eröffnung anwesend, bei der die kanadische Flagge gehisst und die Nationalhymne "O Canada" von Dutzenden von Menschen gesungen wurde, wie Euronews berichtete. Ungefähr 50 Personen versammelten sich zu der Veranstaltung, die in Nuuk, der größten Stadt Grönlands, stattfand. Der Schritt wird als eine Unterstützungserklärung gegen mögliche Ansprüche der Vereinigten Staaten in Bezug auf das dänische autonome Gebiet gewertet, so die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt.
Das französische Konsulat wurde am Freitag eröffnet und stärkt damit seine diplomatische Präsenz in der Arktis, wie Euronews mitteilte. Dies erfüllt ein Versprechen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron während seines Besuchs auf der Insel im vergangenen Juni. Die Europäische Union ist bereits auf der Insel vertreten, nachdem ein Büro der Europäischen Kommission eröffnet wurde.
In anderen Nachrichten sieht sich Deutschland zunehmender Kontrolle durch iranische Geheimdienste ausgesetzt, wobei Sicherheitsbeamte vor Spionage und Cyberangriffen auf die Bundeswehr warnen, wie Euronews berichtete. Der militärische Nachrichtendienst Deutschlands hat die Wachsamkeit erhöht, nachdem der Iran die Bundeswehr und andere EU-Streitkräfte als "Terrorgruppen" eingestuft hat.
Unterdessen wurde in Japan am Donnerstag ein neuer Pokémon-Themenpark, PokéPark Kanto, in Tokio eröffnet, wie Euronews berichtete. Der Park, der sich im Yomiuriland befindet, erstreckt sich über 26.000 Quadratmeter und bietet einen Waldpfad mit lebensgroßen Pokémon, Fahrgeschäften, Geschäften und Essen.
Schließlich protestierten in Rumänien in dieser Woche Tausende von Lehrern und Bildungspersonal in Bukarest gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung im Bildungsbereich, wie Euronews berichtete. Die Lehrer haben mit Streiks gedroht, falls die Regierung die Maßnahmen umsetzt, die eine Kürzung der Ausgaben um 10 % beinhalten.
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