In einer Woche, die sowohl von technologischen Fortschritten als auch von politischer Kontroverse geprägt war, löschte der ehemalige Präsident Donald Trump ein rassistisches Meme, das sich gegen die Obamas richtete, während das KI-Modell Claude Opus 4.6 autonom einen 100.000 Zeilen langen C-Compiler baute. Gleichzeitig sah sich der Kryptowährungsmarkt Sicherheitsbedrohungen durch bösartigen Code ausgesetzt, der in Open-Source-Pakete injiziert wurde.
Laut NPR News postete Trump in der ersten Woche des Black History Month einen Videoclip, der die Gesichter der Obamas auf Affen zeigte, in den sozialen Medien. Der Beitrag wurde anschließend gelöscht. Der Vorfall löste sofortige Kritik aus, obwohl die spezifischen Gründe für die Entfernung des Beitrags nicht sofort klar waren.
Unterdessen wurde über eine bedeutende Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz berichtet. Ars Technica wies darauf hin, dass das KI-Modell Claude Opus 4.6 von Anthropic unter Verwendung einer neuen "Agent Teams"-Funktion in zwei Wochen einen Rust-basierten C-Compiler von Grund auf neu entwickelte. Das Projekt, das etwa 20.000 US-Dollar an API-Gebühren kostete, führte zu einem Compiler, der erfolgreich verschiedene Open-Source-Projekte kompilierte und sogar Doom ausführte. Der Compiler wurde auf GitHub veröffentlicht und zeigt die wachsenden Fähigkeiten der KI in der Softwareentwicklung.
Der Kryptowährungsmarkt sah sich ebenfalls einer Reihe von Sicherheitsherausforderungen gegenüber. Ars Technica berichtete, dass bösartiger Code in Open-Source-Pakete auf npm und PyPI injiziert wurde. Die Angriffe zielten auf dYdX-Entwickler und -Benutzer ab, mit dem Ziel, Wallet-Anmeldeinformationen zu stehlen und möglicherweise Geräte mit Backdoors zu versehen. Dieser Kompromiss könnte zu einem vollständigen Wallet-Kompromiss und Kryptowährungsdiebstahl führen, was sich sowohl auf Entwickler als auch auf Endbenutzer auswirkt.
In anderen Tech-Nachrichten wurde eine neue Globbing-Bibliothek namens "zlob" auf GitHub veröffentlicht. Laut Hacker News soll die in C, Zig und Rust geschriebene Bibliothek eine schnellere und modernere Alternative zur glibc glob()-Funktion bieten. Der Ersteller von "zlob" erklärte, dass die glibc-Implementierung "sehr veraltet und langsam" sei.
Außerdem wurde eine neue Programmiersprache und -umgebung namens "r3forth" eingeführt, die von ColorForth und der Forth-Philosophie inspiriert ist. Hacker News berichtete, dass sie als ein komplettes, in sich geschlossenes System konzipiert ist, das extremen Minimalismus mit praktischer kreativer Leistung in Einklang bringt. R3 kann Prozeduren aus jeder dynamischen Bibliothek laden und aufrufen.
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