Die Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina begannen offiziell am 6. Februar 2026 mit einer lebhaften Eröffnungsfeier, die an vier Orten stattfand, darunter das Mailänder San Siro Stadion, so die BBC World. Die Zeremonie umfasste Auftritte von Mariah Carey und Andrea Bocelli, die "Nessun Dorma" sangen, als die olympische Fackel in das Stadion getragen wurde. Trotz logistischer Bedenken verlief die Veranstaltung an mehreren Orten ohne Probleme, wobei zwei olympische Feuer entzündet wurden, eines in Mailand und das andere in Cortina, berichtete BBC World.
In anderen internationalen Nachrichten hob China das Todesurteil des Kanadiers Robert Lloyd Schellenberg auf, bestätigte ein kanadischer Beamter am Freitag, wie The Guardian berichtete. Schellenberg war 2014 wegen Drogendelikten festgenommen worden, bevor sich die Beziehungen zwischen Kanada und China 2018 verschlechterten. Diese Entscheidung wird als potenzielles Zeichen einer diplomatischen Tauwetterphase gesehen, da Premierminister Mark Carney bestrebt ist, die Handelsbeziehungen mit Peking zu stärken, bemerkte The Guardian.
Unterdessen eröffnen Kanada und Frankreich am Freitag diplomatische Konsulate in Nuuk, der Hauptstadt Grönlands, und demonstrieren damit ihre Unterstützung für ihren NATO-Verbündeten Dänemark und die arktische Insel, berichtete The Guardian. Dieser Schritt folgt auf die Bemühungen der USA, die Kontrolle über das semi-autonome dänische Gebiet zu sichern. Kanada hatte zuvor versprochen, 2024 ein Konsulat in Nuuk zu eröffnen, bevor der ehemalige US-Präsident Donald Trump über eine US-Übernahme sprach, so The Guardian.
Darüber hinaus geht Japan am Sonntag erneut zu den Wahlen, und zwar zu seiner zweiten Parlamentswahl in ebenso vielen Jahren, so die BBC World. Premierministerin Sanae Takaichi, Japans erste weibliche Regierungschefin, setzt auf ihre persönliche Popularität, um ein klares öffentliches Mandat für die seit langem regierende, aber unpopuläre Liberaldemokratische Partei (LDP) zu sichern. Dies ist ein politisches Wagnis, ähnlich dem, das ihr Vorgänger, Shigeru Ishiba, eingegangen und verloren hat, berichtete BBC World.
Schließlich stehen Spanien und Portugal vor schweren Unwetterwarnungen, da Sturm Leonardo die Iberische Halbinsel weiterhin mit sintflutartigen Regenfällen und starken Winden heimsucht, berichtete The Guardian. Die spanische staatliche meteorologische Agentur Aemet gab die höchste rote Warnstufe für heftige Regenfälle in Cádiz und Teilen von Málaga aus. Überschwemmungen in Marokko haben über 100.000 Menschen zur Evakuierung gezwungen, so The Guardian.
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