Google-Mitarbeiter fordern die Trennung des Unternehmens von der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), während der Tech-Gigant bekannt gab, dass YouTube im Jahr 2025 über 60 Milliarden US-Dollar Umsatz generierte. Der Aufruf zum Handeln der Google-Mitarbeiter erfolgt inmitten wachsender Bedenken hinsichtlich der Beteiligung des Unternehmens an der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze des Bundes, die kürzlich auf den Prüfstand gestellt wurde. Unterdessen hat Kuba seine Bereitschaft bekundet, nach monatelangen Spannungen Gespräche mit den USA aufzunehmen.
Laut einem Bericht von BBC Business unterzeichneten fast 900 Google-Mitarbeiter einen offenen Brief, in dem sie mehr Transparenz in Bezug auf die Nutzung der Technologie des Unternehmens innerhalb der US-Regierung forderten. Die Mitarbeiter sind insbesondere besorgt über die Verträge von Google mit Bundesbehörden, einschließlich seiner Verbindungen zu den Bemühungen zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze. Ein Google-Mitarbeiter mit siebenjähriger Dienstzeit fand es nach der Veröffentlichung des Briefes "verblüffend", dass das Unternehmen diese Verbindungen aufrechterhielt.
In anderen Nachrichten gab Google bekannt, dass der Umsatz von YouTube im Jahr 2025 60 Milliarden US-Dollar überstieg, eine Zahl, die Werbeeinnahmen und kostenpflichtige Abonnements beinhaltet. Dies ist das erste Mal, dass Google den Jahresumsatz der Videoplattform seit der Übernahme im Jahr 2006 einzeln hervorhebt, wie von BBC Business berichtet. Hanna Kahlert, eine Senior Analystin bei Midia Research, merkte an, dass die Ankündigung zwar bedeutsam sei, aber "vielleicht keine überraschende", angesichts des Status von YouTube als "fast infrastrukturell für Digital Natives".
Anderswo werden Kanada und Frankreich am Freitag diplomatische Konsulate in der Hauptstadt Grönlands eröffnen, um Dänemark und die arktische Insel zu unterstützen, so The Guardian. Dieser Schritt folgt auf die Bemühungen der USA, die Kontrolle über das halbautonome dänische Gebiet zu sichern.
Auch Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel erklärte laut The Guardian die Bereitschaft seiner Regierung, nach monatelangen Drohungen von Donald Trump Gespräche mit den USA aufzunehmen. Die Ankündigung erfolgt inmitten der sich verschärfenden Wirtschaftskrise der Insel.
Schließlich hob ein Bericht von Al Jazeera die boomende globale Nachfrage nach Dinosaurierfossilien hervor, wobei ein Stegosaurus-Skelett im Jahr 2024 für einen Rekordpreis von 44,6 Millionen US-Dollar verkauft wurde. Der Bericht untersucht die ethischen Bedenken im Zusammenhang mit dem kommerziellen Fossilienhandel und seine potenziellen Schäden für die wissenschaftliche Forschung.
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