Schwere Schneefälle in Japan haben seit dem 20. Januar mindestens 45 Menschenleben gefordert und über 500 Menschen verletzt, wie Berichte der japanischen Feuerwehr- und Katastrophenschutzbehörde zeigen. Die nordwestliche Region der Präfektur Niigata wurde am schwersten getroffen und verzeichnete 17 Todesfälle und über 170 Verletzte. Die japanische Meteorologische Agentur hat vor weiteren starken Schneefällen in den westlichen und nördlichen Küstenregionen über das Wochenende gewarnt.
Die widrigen Wetterbedingungen haben landesweit zu weitreichenden Störungen geführt. Viele Fahrzeuge blieben im Schnee stecken, insbesondere in der Stadt Aomori und in Wakkanai. Die jüngsten Schneefälle haben Bedenken hinsichtlich weiterer Opfer und logistischer Herausforderungen ausgelöst, da sich das Land auf weiteres ungünstiges Wetter vorbereitet.
In anderen Nachrichten haben Kanada und Frankreich kürzlich ein Konsulat in Nuuk, Grönland, eröffnet. Die kanadische Außenministerin Anita Anand hisste während einer offiziellen Zeremonie die kanadische Flagge, wie Euronews berichtete. Der Schritt unterstreicht die Ablehnung der Länder gegenüber Ansprüchen des US-Präsidenten Donald Trump auf das dänische autonome Gebiet, so die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt.
Unterdessen begrüßte Japan eine neue Attraktion in Tokio mit der Eröffnung des PokéPark Kanto, dem ersten permanenten Themenpark von Pokémon. Der Park befindet sich im Yomiuriland, erstreckt sich über 26.000 Quadratmeter und bietet einen Waldpfad mit lebensgroßen Pokémon sowie einen Bereich mit Fahrgeschäften, Geschäften und Essen. Diese Eröffnung erfolgt zu einer Zeit, in der das Land einen starken Tourismusboom erlebt.
Anderswo sieht sich die deutsche Heeresbrigade in Litauen Berichten zufolge mit hybriden Kriegstaktiken konfrontiert, darunter Überwachung und psychologische Operationen. Soldaten berichteten von mysteriösen Telefonanrufen und Drohnenaktivitäten, während russische Streitkräfte in das Gebiet der EU und der NATO vordringen. Ein Soldat beschrieb, wie er einen Anruf erhielt, bei dem er seine eigene Stimme von einem Gespräch Stunden zuvor hörte, was die digitale Dimension dieser Angriffe verdeutlicht.
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