WASHINGTON, D.C. - In einer Woche, die von internationalen Entwicklungen geprägt war, unterzeichnete der ehemalige Präsident Donald Trump eine Proklamation zur Erhöhung der US-Importe von Rindfleisch aus Argentinien, während Kuba die Bereitschaft zur Aufnahme von Gesprächen mit den USA "ohne Druck" bekundete. Andernorts eröffneten Kanada und Frankreich Konsulate in Grönland, und ein tödlicher Bombenanschlag in Islamabad, Pakistan, verstärkte die Sorge vor grenzüberschreitenden Angriffen.
Trumps Entscheidung, die argentinischen Rindfleischimporte zu erhöhen, die am Freitag bekannt gegeben wurde, löste sofort Kritik von US-amerikanischen Rinderzüchtern aus. Laut einem Beamten des Weißen Hauses zielte der Schritt darauf ab, die Kosten für US-Verbraucher zu senken. Ökonomen deuteten jedoch an, dass die Auswirkungen auf die Preise minimal wären.
Gleichzeitig erklärte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel die Bereitschaft seiner Regierung zu Gesprächen mit Washington. Diese Ankündigung erfolgte nach monatelangen Drohungen von Trump. Die Erklärung des kubanischen Staatschefs erfolgt inmitten der sich verschärfenden Wirtschaftskrise des Inselstaates.
Als Zeichen der Unterstützung für Dänemark und die arktische Insel Grönland eröffneten Kanada und Frankreich am Freitag diplomatische Konsulate in Nuuk. Dieser Schritt folgte auf die Bemühungen der USA, die Kontrolle über das semi-autonome dänische Gebiet zu sichern, was den Widerstand gegen die USA in Westeuropa verstärkt hatte. Kanada hatte zuvor versprochen, 2024 ein Konsulat in Nuuk zu eröffnen.
Unterdessen tötete am Freitag in Pakistan ein Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in Islamabad über 30 Menschen, was Analysten zu der Warnung veranlasste, dass der Anschlag Teil einer umfassenderen Bemühung sein könnte, sektiererische Spannungen zu schüren. Der Bombenanschlag ereignete sich in der Khadija Tul Kubra Moschee während des Freitagsgebets.
In anderen Nachrichten hob der Vorsitzende des Al Jazeera-Vorstands die "neue Realität" im Nahen Osten nach den Aktionen Israels in Gaza hervor. Der Vorsitzende wies auf den Verlust von Al Jazeera-Reportern hin, die die Situation aufdeckten.
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