Der ehemalige Präsident Donald Trump sorgte am Freitag für mehrere Schlagzeilen, darunter die Aufhebung von Schutzbestimmungen für die Fischerei im Atlantik und seine Reaktion auf ein Social-Media-Video, das eine rassistische Darstellung der Obamas enthielt. Darüber hinaus blockierte ein Bundesrichter die Trump-Administration daran, die Finanzierung eines großen Eisenbahntunnelprojekts zu stoppen.
Laut Fox News gab Trump über Truth Social bekannt, dass er eine Präsidialproklamation erlassen habe, um die kommerzielle Fischerei in den Northeast Canyons and Seamounts Marine National Monument vor der Küste von Neuengland wiederherzustellen. Dieses Gebiet, ein fast 5.000 Quadratmeilen großes Schutzgebiet östlich von Cape Cod, wurde ursprünglich während der Obama-Administration eingerichtet. Trump erklärte, der Schritt würde "den Zugang zur Fischerei wiederherstellen und die von ihm als belastend bezeichneten Einschränkungen für Fischer reduzieren".
In anderen Nachrichten entschied ein Bundesrichter gegen den Versuch der Trump-Administration, die Finanzierung des Gateway-Tunnelprojekts, eines 16 Milliarden Dollar teuren Eisenbahntunnels unter dem Hudson River, auszusetzen. Die New York Times berichtete, dass Richterin Jeannette A. Vargas vom Southern District of New York die Bundesregierung anwies, Milliarden an Bundesmitteln für das Projekt freizugeben. Die Bauarbeiten waren am selben Tag eingestellt worden, vier Monate nachdem die Trump-Administration die Bundesmittel ausgesetzt hatte. Wenn die Regierung sich daran hält, könnten die Bauarbeiten bald wieder aufgenommen werden.
Trump äußerte sich auch zu einem Social-Media-Video, das er teilte und das einen rassistischen Clip enthielt, der Barack und Michelle Obama als Affen darstellte. BBC World berichtete, dass Trump erklärte, er habe den anstößigen Teil des 62-sekündigen Videos, das auch Behauptungen über Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen 2020 enthielt, "nicht gesehen". Auf die Frage, ob er sich entschuldigen werde, antwortete Trump: "Ich habe keinen Fehler gemacht" und fügte hinzu, dass er nur den Anfang des Videos gesehen habe, bevor es von einem Mitarbeiter gepostet wurde.
In anderen Nachrichten wurde die Antisemitismus-Anzeige von New England Patriots-Besitzer Robert Krafts Blue Square Alliance Against Hate am Donnerstag von einem Kolumnisten kritisiert, so Fox News. Die Anzeige forderte die Amerikaner auf, sich durch die "Sticky Note"-Kampagne gegen Antisemitismus und alle Formen von Hass zu stellen. Der Werbespot zeigte einen jungen Schüler, der in den Fluren seiner Schule dafür gemobbt wird, Jude zu sein.
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