Frankreich hat laut BBC World eine Voruntersuchung gegen den ehemaligen Kulturminister Jack Lang wegen angeblicher Verbindungen zu Jeffrey Epstein eingeleitet. Die Ermittlungen, die sich auf den Verdacht der "Geldwäsche von Erlösen aus Steuerbetrug" konzentrieren, folgen der Veröffentlichung von Epstein-Akten durch das US-Justizministerium, die Verbindungen zwischen der Familie Lang und dem verstorbenen amerikanischen Sexualstraftäter dokumentierten. Lang, 86, hat jegliches Fehlverhalten bestritten und die Vorwürfe als "unbegründet" bezeichnet (BBC World).
Die Epstein-Akten haben auch Licht auf die Beziehung von Prinz Andrew zu dem Geschäftsmann David Rowland geworfen. E-Mails enthüllten, dass Prinz Andrew Rowland gegenüber Epstein als seinen "vertrauenswürdigen Geldmann" bezeichnete, so BBC Business. Die E-Mails deuten darauf hin, dass Prinz Andrew versuchte, Rowlands Finanzgeschäfte zu fördern, während er als britischer Handelsgesandter tätig war. Epstein schien jedoch zögerlich zu sein, sich auf Rowland einzulassen, nachdem er von der britischen Presse gewarnt worden war, dass Rowland ein "dubioser Finanzier" sei (BBC Business).
In anderen Nachrichten ist ein Dorf in Nigeria von einem kürzlichen Angriff von Dschihadisten erschüttert. Der traditionelle Chef von Woro, Bundesstaat Kwara, Umar Bio Salihu, berichtete von der Nacht des Terrors, in der bewaffnete Männer zwei seiner Söhne töteten und seine Frau und drei Töchter entführten, so The Guardian. Der Angriff führte zum Massaker an Hunderten von Einwohnern.
Unterdessen haben Naturschutzbemühungen zur Wiederentdeckung einer zuvor als ausgestorben geltenden Schneckenart von Bermuda geführt. Die größere Bermuda-Schnecke (Poecilozonites bermudensis) galt als verschwunden, aber eine Restpopulation wurde entdeckt. Naturschützer züchteten und setzten über 100.000 der Weichtiere aus, so The Guardian.
Schließlich hob ein Bericht von Fox News die Bedeutung des Schutzes der Identität eines verstorbenen Angehörigen hervor. Der Bericht stellte fest, dass Betrüger aktiv die Identitäten von Verstorbenen ins Visier nehmen und sich dabei auf Verzögerungen und Datenlücken verlassen. Der Bericht betonte, dass der Identitätsschutz oft während des überwältigenden Prozesses der Abwicklung rechtlicher und finanzieller Angelegenheiten nach einem Todesfall übersehen wird (Fox News).
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