Die Europäische Union hat TikTok angewiesen, sein "süchtig machendes Design" zu ändern, andernfalls drohen erhebliche Geldstrafen. Dies folgt auf eine Untersuchung der Einhaltung der Online-Sicherheitsbestimmungen durch die Video-Sharing-Plattform. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) kündigte außerdem einen neuen Konsens über die Zulassungskriterien für Transgender-Athleten an, während die Eröffnungsfeier der Winterolympiade in Mailand, Italien, zu einem Schauplatz für Äußerungen geopolitischer Spannungen wurde. Unterdessen kämpfen Spanien und Portugal mit heftigen Regenfällen und starken Winden durch Sturm Leonardo, und Italien berief sich auf verfassungsrechtliche Einschränkungen in seiner Entscheidung, Donald Trumps "Board of Peace" nicht beizutreten.
Die Entscheidung der EU, die nach einer im Februar 2024 eingeleiteten Untersuchung bekannt wurde, ergab, dass TikTok nicht "angemessen beurteilt" hatte, wie Funktionen wie Autoplay den Nutzern, einschließlich Kindern, schaden könnten, und keine Maßnahmen zur Risikominderung umgesetzt hatte, so BBC Technology. Ein TikTok-Sprecher sagte der BBC jedoch, die Ergebnisse seien eine "kategorisch falsche und völlig unbegründete Darstellung unserer Plattform" und das Unternehmen plane, diese anzufechten.
Im Bereich des internationalen Sports gab das IOC bekannt, dass sich die führenden Sportfunktionäre der Welt auf einen Konsens über eine neue Reihe von Zulassungskriterien für Transgender-Athleten geeinigt haben. Die neue Richtlinie, die in der ersten Jahreshälfte dieses Jahres bekannt gegeben werden soll, wird die erste einheitliche Richtlinie sein, die vom IOC und den internationalen Sportverbänden verabschiedet wird und für Großveranstaltungen in Dutzenden von Sportarten gilt, darunter die Spiele und Weltmeisterschaften, wie Al Jazeera berichtete.
Die Eröffnungsfeier der Winterolympiade in Mailand, Italien, wurde zu einem unerwarteten Ventil für Äußerungen geopolitischer Spannungen. Laut Sky News waren Buhrufe für die israelische Delegation und den US-Vizepräsidenten JD Vance zu hören, trotz der Bitten um Respekt von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry.
Anderswo setzte Sturm Leonardo Teile Spaniens und Portugals mit heftigen Regenfällen und starken Winden zu. Spaniens staatliche meteorologische Agentur Aemet gab die höchste rote Warnstufe für heftige Regenfälle in Cádiz und Teilen von Málaga aus, berichtete The Guardian.
Schließlich gab Italien bekannt, dass es Donald Trumps "Board of Peace" aufgrund verfassungsrechtlicher Einschränkungen nicht beitreten werde. Außenminister Antonio Tajani sagte der Nachrichtenagentur ANSA, dass Konflikte zwischen der italienischen Verfassung und der Charta des Board of Peace aus rechtlicher Sicht unüberwindbar seien, Italien aber jederzeit bereit sei, Friedensinitiativen zu diskutieren, berichtete Al Jazeera.
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