Donald Trump unterzeichnete am Freitag eine Proklamation zur Erhöhung der US-Rindfleischimporte aus Argentinien, ein Schritt, der bei US-amerikanischen Rinderzüchtern Kontroversen ausgelöst hat, während er sich gleichzeitig einer Reihe weiterer dringender Probleme gegenübersieht, darunter Gespräche mit Israel über den Iran und die Auswirkungen eines schweren Sturms in Europa. Ökonomen haben laut The Guardian erklärt, dass die Änderung der Rindfleischimporte wahrscheinlich kaum Auswirkungen auf die Preise für die Verbraucher haben wird.
Die Ankündigung bezüglich der argentinischen Rindfleischimporte erfolgt inmitten einer arbeitsreichen Woche für die Trump-Administration. Ein Beamter des Weißen Hauses hatte den Schritt bereits im Oktober angedeutet, was laut The Guardian sofortige Kritik von den Rinderzüchtern des Landes nach sich zog. Unterdessen sollen sich Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Mittwoch in Washington treffen, um über Verhandlungen mit dem Iran zu sprechen, wie Sky News berichtete. Dieses Treffen folgt auf indirekte Nuklearverhandlungen zwischen iranischen und US-Beamten, die am Freitag in Maskat, Oman, stattfanden.
Die USA haben auch mit anderen bedeutenden Entwicklungen zu kämpfen. Der Super Bowl mit den Seattle Seahawks und den New England Patriots findet am Sonntag im Levis Stadium in Santa Clara, Kalifornien, statt, wie Al Jazeera mitteilte. Das Ereignis wird voraussichtlich einen wirtschaftlichen Aufschwung auslösen, da Fans in beiden Städten und in den gesamten USA planen, viel Geld für das Spiel auszugeben.
Zu den Herausforderungen der Woche kommt hinzu, dass Sturm Marta am Samstag Portugal und Spanien heimsuchte, nur wenige Tage nach tödlichen Überschwemmungen, wie Euronews berichtete. Der Sturm hat zu Warnungen vor potenziellen neuen Überschwemmungen geführt, was den Einsatz von über 26.500 Rettungskräften in Portugal zur Folge hatte.
In anderen Nachrichten diskutierte der Journalist Chris Hedges in einem Interview mit Marc Lamont Hill über den Zustand der US-Demokratie, wobei er sich auf Trumps zweite Amtszeit und die Ausweitung der präsidialen Macht konzentrierte, wie Al Jazeera berichtete. Das Interview berührte Themen, die von ICE-Razzien bis hin zu Bedenken hinsichtlich des politischen Drucks auf die Medien reichten.
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