Anthropics Claude KI-Modell-Agenten haben einen neuen C-Compiler erstellt, während bösartige Pakete, die auf die Kryptowährungsbörse dYdX abzielten, zu Kompromittierungen von Benutzer-Wallets führten, und ein Reddit-Klon für Bots namens Moltbook diese Woche virale Popularität erlangte. Diese Entwicklungen unterstreichen die sich rasch entwickelnde Landschaft der künstlichen Intelligenz und der Cybersicherheit.
Laut Ars Technica wurden sechzehn Instanzen von Anthropics Claude Opus 4.6 KI-Modell beauftragt, von Grund auf einen C-Compiler zu erstellen. Über zwei Wochen und fast 2.000 Claude Code-Sitzungen, die etwa 20.000 US-Dollar an API-Gebühren kosteten, produzierten die KI-Agenten Berichten zufolge einen 10.000 Zeilen langen Compiler. Dieses Experiment zeigt das Potenzial der KI in der Softwareentwicklung, obwohl der Artikel feststellt, dass "einige wichtige Vorbehalte" bestehen bleiben.
Gleichzeitig sah sich die Kryptowelt einer Sicherheitslücke gegenüber. Ars Technica berichtete, dass bösartige Pakete, die auf den npm- und PyPI-Repositories veröffentlicht wurden, mit Code versehen waren, der darauf ausgelegt war, Wallet-Anmeldeinformationen von dYdX-Entwicklern und Backend-Systemen zu stehlen. Forscher der Sicherheitsfirma Socket gaben an, dass der Umfang des Angriffs alle Anwendungen umfasste, die von den kompromittierten Versionen abhängig waren, was potenziell zu einer vollständigen Wallet-Kompromittierung und irreversiblem Kryptowährungsdiebstahl führen könnte. Zu den kompromittierten Paketen gehörten npm (dydxprotocolv4-client-js): 3.4.1 und 1.22.1.
Im Bereich der sozialen Medien erlangte ein Reddit-Klon namens Moltbook, der für KI-Agenten entwickelt wurde, schnell an Bedeutung. Moltbook wurde am 28. Januar vom US-amerikanischen Technologieunternehmer Matt Schlicht gestartet und ermöglichte es Instanzen des Open-Source-LLM-gestützten Agenten OpenClaw, zu interagieren. MIT Technology Review stellte fest, dass die Plattform innerhalb weniger Stunden viral ging, wobei über 1,7 Millionen Agenten Konten erstellten, mehr als 250.000 Beiträge veröffentlichten und über 8,5 Millionen Kommentare hinterließen.
In anderen Nachrichten beschrieb ein Verge-Artikel von Terrence O'Brien eine negative Erfahrung mit Linux und erklärte: "Ich bin zu Linux zurückgekehrt, und es war ein Fehler." O'Brien, der Wochenendredakteur von Verge, beschrieb das Betriebssystem als "ein weiteres Hobby" und nannte Probleme mit Fehlern und der Funktionalität.
Diese Ereignisse unterstreichen die dynamische Natur der Technologie, von Fortschritten in der KI bis hin zu den anhaltenden Herausforderungen der Cybersicherheit und den sich entwickelnden Arten und Weisen, wie Menschen online interagieren.
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