Binance, die weltweit größte Plattform für den Handel mit digitalen Münzen, hat sich laut einem Bericht der New York Times zu einem wichtigen Motor für das Krypto-Geschäft der Trump-Familie entwickelt. Gleichzeitig verschenkte eine südkoreanische Kryptowährungsbörse, Bithumb, versehentlich Bitcoin im Wert von über 40 Milliarden US-Dollar an Kunden, wie BBC World berichtete. Diese Ereignisse unterstreichen die dynamische und manchmal volatile Natur des Kryptowährungsmarktes.
World Liberty Financial, das Krypto-Start-up der Trump-Familie, erreichte letzten Monat einen wichtigen Meilenstein, wie die New York Times berichtete. Der Gesamtumlauf der firmeneigenen digitalen Münze erreichte 5 Milliarden, was ihre Position als Top-Kryptowährung festigte. Ein Großteil dieses Erfolgs wurde einer Allianz mit Binance zugeschrieben, die von Changpeng Zhao gegründet wurde, der letztes Jahr von Präsident Trump begnadigt wurde. Eric Trump feierte den Meilenstein mit einer Reihe von Feuer-Emojis in den sozialen Medien, so die New York Times.
In Südkorea hatte Bithumb geplant, Kunden eine kleine Bargeldprämie von 2.000 Won (ungefähr 1,37 US-Dollar) zu gewähren, gab ihnen aber stattdessen am Freitag 2.000 Bitcoins, so BBC World. Das Unternehmen erkannte seinen Fehler schnell und holte fast alle fehlenden Token zurück, indem es den Handel und die Auszahlungen für die 695 betroffenen Kunden innerhalb von 35 Minuten nach dem Fehler einschränkte. Bithumb gab an, 99,7 % der 620.000 fälschlicherweise gesendeten Bitcoins zurückerhalten zu haben, und stellte klar, dass die Angelegenheit nichts mit externem Hacking zu tun hatte.
In anderen Nachrichten wurden in Pakistan vier Personen unter dem Verdacht festgenommen, einen Selbstmordanschlag unterstützt zu haben, bei dem am Freitag mehr als 30 Menschen getötet wurden, berichtete BBC World. Ein afghanischer Staatsangehöriger, der als Drahtzieher des Anschlags gilt, gehörte zu den Festgenommenen. Die Terrorgruppe Islamischer Staat bekannte sich zu dem Bombenanschlag, der Freitagsgebete in einer schiitischen Moschee zum Ziel hatte.
Unterdessen haben in Frankreich Finanzermittler eine Voruntersuchung gegen den ehemaligen Kulturminister Jack Lang wegen seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein eingeleitet, wie BBC World berichtete. Die Ermittlungen betreffen den Verdacht der "Geldwäsche von Steuerbetrugserlösen". Lang, jetzt 86, bestritt Fehlverhalten und bezeichnete die Vorwürfe als "unbegründet", so BBC World.
Schließlich stehen Google-Führungskräfte unter Druck von Mitarbeitern wegen der Verbindungen des Unternehmens zu den Maßnahmen der Bundesregierung zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze, berichtete BBC Technology. Fast 900 Google-Mitarbeiter forderten mehr Transparenz über die Nutzung der Technologie des Unternehmens innerhalb der US-Regierung. Ein Google-Mitarbeiter mit sieben Jahren Betriebszugehörigkeit fand es "verblüffend", dass Google seine Verbindungen zur Einwanderungsbehörde aufrechterhielt, so BBC Technology.
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