Tausende von Unternehmen in Malawi schlossen diese Woche aus Protest gegen neue Steueränderungen, während China das Todesurteil eines kanadischen Staatsbürgers aufhob und damit eine mögliche diplomatische Tauwetterperiode signalisierte. In anderen internationalen Entwicklungen erhöhte die USA die Rindfleischimporte aus Argentinien, Kanada und Frankreich eröffneten Konsulate in Grönland, und Syrien und Saudi-Arabien unterzeichneten milliardenschwere Investitionsvereinbarungen.
In Malawi demonstrierten Ladenbesitzer und kleine Unternehmen in den vier größten Städten und erzwangen so eine Verzögerung bei der Einführung des Electronic Tax Invoicing System (EIS). Laut The Guardian behaupteten die Geschäftsinhaber, das neue Steuersystem würde ihre Lebensgrundlagen zerstören. An den Demonstrationen beteiligten sich Tausende von Menschen, die Petitionen unterzeichneten, die den Steuerbehörden vorgelegt wurden.
China hob das Todesurteil des kanadischen Staatsbürgers Robert Lloyd Schellenberg auf, wie ein kanadischer Beamter am Freitag bekannt gab. Schellenberg war 2014 wegen Drogendelikten festgenommen worden. Diese Entscheidung erfolgt, während Premierminister Mark Carney laut The Guardian versucht, die Handelsbeziehungen mit Peking zu stärken.
Unterdessen unterzeichnete der ehemalige US-Präsident Donald Trump eine Proklamation zur Erhöhung der zollfreien Importe von argentinischem Rindfleisch in die USA. Ein Beamter des Weißen Hauses hatte den Schritt bereits im Oktober angekündigt, was bei US-amerikanischen Rinderzüchtern Empörung auslöste. Ökonomen sagten, die Änderung werde sich laut The Guardian wahrscheinlich kaum auf die Preise auswirken.
Kanada und Frankreich eröffneten am Freitag diplomatische Konsulate in Nuuk, Grönland, und demonstrierten damit ihre Unterstützung für ihren NATO-Verbündeten Dänemark und die arktische Insel. Der Schritt erfolgt nach US-Bemühungen, die Kontrolle über das halbautonome dänische Gebiet zu sichern, so The Guardian. Kanada hatte versprochen, 2024 ein Konsulat zu eröffnen.
Schließlich unterzeichneten Syrien und Saudi-Arabien ein großes Investitionspaket, das die Bereiche Luftfahrt, Energie, Immobilien und Telekommunikation umfasst. Der Leiter der syrischen Investitionsbehörde, Talal al-Hilali, gab die Vereinbarungen am Samstag bekannt, darunter die Entwicklung eines neuen internationalen Flughafens in Aleppo und ein Telekommunikationsprojekt namens SilkLink, so Al Jazeera. Die Vereinbarungen erfolgen, während Damaskus nach einem 14-jährigen Bürgerkrieg versucht, sich wieder aufzubauen.
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