Der ehemalige Präsident Donald Trump löste diese Woche mit einem rassistischen Beitrag auf seinem Truth Social Feed eine Kontroverse aus, während er gleichzeitig mit seiner Wirtschaftspolitik und einer Wahlempfehlung in den bevorstehenden Wahlen in Japan Schlagzeilen machte. Der Beitrag, ein 62-sekündiges Video, das die Gesichter von Barack und Michelle Obama auf Affenköpfe montierte, zog laut Vox schnell Kritik nach sich.
Der umstrittene Beitrag, der inzwischen gelöscht wurde, verstärkte laut Vox die wachsende Unruhe innerhalb von Trumps eigener Partei. Der Vorfall ereignete sich inmitten einer Woche mit vielfältigen Nachrichten, darunter Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2026, Ermittlungen zu vermissten Personen und Diskussionen über die Auswirkungen von KI auf Super Bowl-Werbespots, wie Time berichtete.
Über die Social-Media-Kontroverse hinaus machte Trump auch mit seiner Wirtschaftspolitik Schlagzeilen. Er unterzeichnete eine Proklamation zur Erhöhung der zollfreien Importe von argentinischem Rindfleisch, eine Maßnahme, die darauf abzielt, die Kosten für US-Verbraucher zu senken, so The Guardian. Diese Entscheidung, Argentinien zu erlauben, mehr Rindfleisch zu einem niedrigeren Zollsatz zu verschiffen, hat bereits Kontroversen unter US-Rinderzüchtern ausgelöst, die aufgrund von Dürre und hohen Preisen vor Herausforderungen stehen, berichtete The Guardian.
Unterdessen erstreckte sich Trumps Einfluss auch auf die internationale Politik. Er unterstützte Japans erste Premierministerin, Sanae Takaichi, im Vorfeld der vorgezogenen Wahlen, so NPR Politics. Takaichi, die einen deutlichen Sieg anstrebt, wird derzeit durch Trumps Unterstützung beflügelt. Trotz hoher Zustimmungswerte und einer möglichen Zweidrittelmehrheit im Repräsentantenhaus hält ihre Koalition derzeit eine knappe Mehrheit, und ihre konservative Agenda könnte sich als umstritten erweisen, so NPR Politics.
Die Nachrichten der Woche umfassten auch die Berichterstattung über das Oscar-Buzz um Ludwig Göranssons Filmmusik für "Sinners" und Paul Thomas Andersons politisch aufgeladenen Film "One Battle After Another", so Variety. Der rasante Aufstieg des KI-Sozialnetzwerks Moltbook und das Debüt einer neuen Peacock-Serie, die von "The Burbs" inspiriert wurde, erzeugten ebenfalls Interesse, berichtete Variety.
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