GOG entwickelt laut einer kürzlichen Ankündigung native Linux-Unterstützung für seinen Galaxy Desktop-Client, während KI weiterhin Fortschritte in der Softwareentwicklung macht, einschließlich der Erstellung eines neuen C-Compilers durch die KI-Agenten von Anthropic. Diese Entwicklungen finden inmitten anhaltender Diskussionen über die Benutzerfreundlichkeit von Linux und die zunehmende Integration von KI in verschiedene Plattformen statt.
GOG, die digitale Vertriebsplattform, arbeitet an der Bereitstellung ihres Galaxy Desktop-Clients für Linux, wie in einem Reddit AMA bekannt wurde. Das Unternehmen hat kürzlich eine Stellenanzeige für einen Senior Software Engineer veröffentlicht, der sich auf diese Portierungsbemühungen konzentrieren soll. Während ein genaues Veröffentlichungsdatum unbekannt bleibt, bestätigte das GOG-Team, dass die native Linux-Unterstützung "bereits im Gange" ist, so The Verge.
In verwandten Nachrichten nutzten Forscher von Anthropic sechzehn Instanzen des Claude Opus 4.6 KI-Modells des Unternehmens, um einen neuen C-Compiler zu erstellen. Über einen Zeitraum von zwei Wochen arbeiteten die KI-Agenten an einer gemeinsamen Codebasis und generierten den Compiler mit minimaler menschlicher Aufsicht. Dieses Projekt umfasste fast 2.000 Claude Code-Sitzungen und kostete laut Ars Technica etwa 20.000 US-Dollar an API-Gebühren.
Der Vorstoß in Richtung KI-Agenten geht weiter, wobei sowohl Anthropic als auch OpenAI Multi-Agenten-Tools veröffentlichen. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Rolle der KI in der Softwareentwicklung, wie das Experiment von Anthropic zeigt.
In der Zwischenzeit gehen die Diskussionen über die Benutzererfahrung von Linux weiter. In einem separaten Artikel teilte Terrence O'Brien von The Verge seine Erfahrung mit der Rückkehr zu Linux und nannte es "einen Fehler". Er merkte an, dass das Betriebssystem, selbst wenn es nicht versagte, "wirklich nutzlose Fehler" auswarf.
In anderen Tech-Nachrichten hat WordPress einen neuen Claude-Connector eingeführt, der es Benutzern ermöglicht, Website-Daten mit dem Chatbot von Anthropic für Analysen und Einblicke auszutauschen. Dieser Connector bietet zunächst nur Lesezugriff, mit Potenzial für zukünftigen Schreibzugriff für redaktionelle Aufgaben, so Hacker News. Dieselbe Quelle wies auch auf Bedenken hinsichtlich der Cloud-Integration von Microsoft hin und nannte Probleme beim Zugriff auf grundlegende Anwendungen aufgrund von Lizenzfehlern.
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