Syrien und Saudi-Arabien unterzeichneten am Samstag ein bedeutendes Investitionspaket, während Italien bekannt gab, dass es nicht dem von Ex-US-Präsident Donald Trump initiierten "Board of Peace" beitreten werde, was auf verfassungsrechtliche Einschränkungen zurückzuführen ist. Diese Entwicklungen ereigneten sich inmitten laufender internationaler Gespräche, darunter Gespräche zwischen den USA und dem Iran, sowie Proteste in Italien im Zusammenhang mit den bevorstehenden Olympischen Winterspielen.
Laut Al Jazeera umfasst das Investitionspaket zwischen Syrien und Saudi-Arabien die Bereiche Luftfahrt, Energie, Immobilien und Telekommunikation. Die von Talal al-Hilali, dem Leiter der syrischen Investitionsbehörde, angekündigten Vereinbarungen beinhalten die Entwicklung eines neuen internationalen Flughafens in Aleppo und ein Telekommunikationsprojekt namens SilkLink. Dies geschieht, während Syriens neue Führung nach einem 14-jährigen Bürgerkrieg den Wiederaufbau anstrebt.
Unterdessen erklärte Italien, dass es Trumps "Board of Peace" nicht beitreten könne. Außenminister Antonio Tajani sagte der Nachrichtenagentur ANSA, dass rechtliche Konflikte zwischen der italienischen Verfassung und der Charta des Boards unüberwindbar seien, Italien aber weiterhin offen für die Diskussion von Friedensinitiativen sei, wie Al Jazeera berichtete.
In anderen internationalen Nachrichten ist ein Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu für Mittwoch in Washington angesetzt, um über Verhandlungen mit dem Iran zu sprechen, so Sky News. Dieses Treffen folgt auf indirekte Atomgespräche zwischen iranischen und US-Beamten, die am Freitag in Maskat, Oman, stattfanden. Sky News wies auch auf einen anhaltenden amerikanischen Marineaufbau in der Nähe des Iran hin, den Trump als "Armada" bezeichnete.
In Italien brachen am Freitag Proteste im Mailänder Stadtteil Corvetto aus, wie Euronews berichtete. Die Demonstration gegen die Umweltauswirkungen der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina führte zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Einige Demonstranten warfen Gegenstände und Böller, woraufhin die Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas reagierte.
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