Die Nachrichten aus der Tech-Branche boten diese Woche eine Mischung aus hochkarätigen Investitionen, politischen Manövern und Social-Media-Kontroversen. Vom Super Bowl, der Tech-Titanen anzog, über die Investition eines NBA-Stars in einen Prognosemarkt bis hin zu einem vorgeschlagenen Moratorium für Rechenzentren – die Landschaft verändert sich.
Der Super Bowl, der letzten Sonntag im Silicon Valley stattfand, zog laut TechCrunch eine Reihe von Führungskräften aus der Tech-Branche an, darunter YouTube-CEO Neal Mohan und Apples Tim Cook. Die Veranstaltung beleuchtete die Schnittstelle von Tech und Sport, wobei der Risikokapitalgeber Venky Ganesan von Menlo Ventures die Szene kommentierte und erklärte, es seien "Tech-Milliardäre, die in der Turnhalle als Letzte gewählt wurden und 50.000 Dollar zahlen, um so zu tun, als wären sie Freunde derjenigen, die zuerst gewählt wurden".
In anderen Nachrichten gab NBA-Star Giannis Antetokounmpo bekannt, dass er als Aktionär in den Prognosemarkt Kalshi eingestiegen sei und damit der erste NBA-Spieler wurde, der direkt in das Unternehmen investierte, wie TechCrunch berichtete. Antetokounmpo erklärte in den sozialen Medien: "Ich habe beschlossen, dass es Zeit ist, etwas Eigenes zu machen. Heute trete ich Kalshi als Aktionär bei. Wir alle sind jetzt bei Kalshi." Die Ankündigung stieß jedoch in den sozialen Medien auf Kritik, wobei einige Nutzer potenzielle Interessenkonflikte anführten. The Athletic berichtete, dass die jüngste Tarifvereinbarung der NBA den Spielern erlaubt, für Sportwettenunternehmen zu werben und Anteile von bis zu 1 % zu übernehmen, sofern sie nicht an den Geschäftstätigkeiten des Unternehmens beteiligt sind.
Unterdessen haben New Yorker Gesetzgeber einen Gesetzentwurf eingebracht, der ein dreijähriges Moratorium für Genehmigungen für neue Rechenzentren vorsieht, so TechCrunch. Der Gesetzentwurf, der mindestens der sechste Bundesstaat ist, der eine solche Pause in Erwägung zieht, spiegelt wachsende Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen von Rechenzentren wider. Kritiker, darunter Senator Bernie Sanders und Gouverneur Ron DeSantis, haben Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden geäußert.
Im Bereich der KI gab der Chiphersteller Cerebras Systems bekannt, dass er eine Milliarde US-Dollar an neuem Kapital aufgenommen und damit eine Bewertung von 23 Milliarden US-Dollar erreicht hat, so TechCrunch. Benchmark Capital, ein langjähriger Investor, trug mindestens 225 Millionen US-Dollar zu dieser Runde bei.
Schließlich plant ein KI-Startup-Gründer laut TechCrunch einen "Marsch für Milliardäre" in San Francisco, um gegen die vorgeschlagene Vermögenssteuer in Kalifornien zu protestieren. Die für den kommenden Samstag geplante Veranstaltung hat gemischte Reaktionen hervorgerufen, wobei viele zunächst annahmen, es handele sich um einen Scherz. Der Organisator bestätigte, dass der Marsch kein Scherz sei, und unterstrich damit die anhaltende Debatte über die vorgeschlagene Steuer.
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