Ted Sarandos, Co-CEO von Netflix, äußerte sich am Samstagabend, dem 7. Februar 2026, bei den Directors Guild of America (DGA) Awards zu der vorgeschlagenen Fusion von Netflix und Warner Bros. und erklärte, er mache sich keine Sorgen über eine mögliche Beteiligung von Präsident Donald Trump. Sarandos deutete Trumps Interesse an der Unterhaltungsindustrie an, versicherte aber, dass die Beteiligung des ehemaligen Präsidenten nicht "unangemessen" sein würde, so Variety.
Die DGA Awards, die in Los Angeles stattfanden, ehrten herausragende Regieleistungen in Film und Fernsehen. Die Zeremonie, die von dem Komiker Kumail Nanjiani moderiert wurde, bot den Hintergrund für Sarandos' Kommentare zur Fusion. Bei der Veranstaltung wurden auch Preise verliehen, unter anderem für "The Pitt" und "SNL50", wie Variety berichtete.
Sarandos' Bemerkungen fallen vor dem Hintergrund politischer Spannungen. Präsident Trump sah sich Kritik ausgesetzt, nachdem er auf seinem Truth Social-Account ein Video geteilt hatte, das den ehemaligen Präsidenten Barack Obama und First Lady Michelle Obama als Affen darstellte. Das Video, das von Trumps Account gelöscht wurde, enthielt einen KI-generierten Clip, der mit "The Lion Sleeps Tonight" unterlegt war, und war Teil eines längeren Videos, das Verschwörungstheorien über die Wahl 2020 verbreitete, so Time. Dieser Vorfall verdeutlicht das anhaltende politische Klima und die potenziellen Auswirkungen auf die Unterhaltungsindustrie.
Auch die kommende Super Bowl-Halbzeitshow mit Bad Bunny sorgt für politische Diskussionen. Bad Bunny, der bei den Grammy Awards Seitenhiebe auf Präsident Trumps Vorgehen gegen die Einwanderung austeilte, wird als erster lateinamerikanischer Solokünstler die Show leiten. NFL-Kommissar Roger Goodell verteidigte die Wahl und erklärte, Bad Bunny sei "einer der größten Künstler der Welt", so Time.
In anderen politischen Nachrichten erregt die US-Abgeordnete Jasmine Crockett (D-TX) als Senatskandidatin landesweit Aufmerksamkeit, so Vox. Crockett ist bekannt für ihre scharfen Angriffe und will auf ihre eigene Art und Weise mit den Wählern in Kontakt treten.
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