Ein bahnbrechendes chirurgisches Verfahren hilft Krebspatienten bei der Empfängnis, wobei die kürzliche Geburt eines kleinen Jungen in der Schweiz einen bedeutenden Meilenstein darstellt. Das Verfahren, bei dem die Gebärmutter und die Eierstöcke während der Krebsbehandlung vorübergehend verlagert werden, hat nun zu fünf erfolgreichen Geburten geführt, die erste in Europa, so ein Bericht des MIT Technology Review.
Die experimentelle Operation soll die Fortpflanzungsorgane vor den schädlichen Auswirkungen von Strahlentherapie und Chemotherapie schützen, die zur Behandlung von Darm- oder Rektumkrebs eingesetzt werden. Chirurgen sind Vorreiter dieses Ansatzes, indem sie die Gebärmutter, die Eierstöcke und die Eileiter während der Behandlung sorgfältig aus dem Weg räumen. Nach Abschluss der Krebsbehandlung werden diese Organe dann in ihre ursprüngliche Position zurückgebracht. Die kürzliche Geburt von Baby Lucien in der Schweiz, wie vom MIT Technology Review berichtet, ist ein Beweis für den Erfolg des Verfahrens. Daniela Huber, die Gynäkologin und Onkologin, die die Operation durchführte, erklärte, dass Lucien das fünfte Baby war, das nach der Operation geboren wurde.
In anderen Nachrichten hat ein massiver Abwasserrohrbruch etwa 243 Millionen Gallonen Abwasser in den Potomac River freigesetzt, etwa acht Meilen vom Weißen Haus entfernt, wie von NPR News berichtet. Der Leck, das durch ein gebrochenes Abwasserrohr verursacht wurde, erweist sich aufgrund einer erheblichen Verstopfung als schwieriger zu reparieren als ursprünglich angenommen. DC Water, die örtliche Behörde, die die Leitung verwaltet, hat vor einer möglichen begrenzten Abwasserüberflutung gewarnt, bis die Reparaturen abgeschlossen sind.
Unterdessen berichtete NPR Politics über Bedenken hinsichtlich eines iranisch-amerikanischen Staatsbürgers, der im Evin-Gefängnis in Teheran festgehalten wird. Ryan Fayhee, der Anwalt des Journalisten Abdolreza Valizadeh, äußerte seine Sorgen, während indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran über das Atomprogramm des Landes fortgesetzt werden.
In wissenschaftlichen Entwicklungen berichtete Nature News über ein "externes Lungen"-System, das einen Patienten 48 Stunden lang am Leben erhielt, bis eine Transplantation möglich war. Dieselbe Publikation veröffentlichte auch eine Korrektur zu einem zuvor veröffentlichten Artikel über umweltbedingte Immunprägung und ihre Rolle beim Schutz vor Allergien. Die Korrektur betraf einen Austausch von Bildern im ursprünglichen Artikel.
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