Die regierende Partei Japans wird voraussichtlich eine Mehrheit bei der von Premierministerin Sanae Takaichi ausgerufenen vorgezogenen Wahl gewinnen, so BBC World. Die Wahl, die inmitten von seltenem Schneefall in Tokio stattfand, sah Prognosen, die auf einen deutlichen Sieg für die Liberaldemokratische Partei (LDP) hindeuteten. Dieser Sieg würde Takaichi, die erst vier Monate zuvor Parteivorsitzende wurde, ein klares öffentliches Mandat verschaffen.
In Australien hat sich die Liberal-National-Koalition, die wichtigste Opposition des Landes, am Sonntag nach einer Spaltung wegen Hassreden-Gesetzen wiedervereint. Die Koalitionspartner hatten sich am 22. Januar aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über von der Regierung vorgeschlagene Reformen nach einer Schießerei auf einem jüdischen Festival getrennt. "Die Koalition ist wieder vereint und blickt in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit", sagte die Vorsitzende der Liberalen Partei, Sussan Ley, wie von BBC World berichtet.
Unterdessen haben Finanzermittler in Frankreich eine Voruntersuchung gegen den ehemaligen Kulturminister Jack Lang wegen seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein eingeleitet, wie BBC World berichtete. Die Ermittlungen betreffen den Verdacht der "Geldwäsche von Erlösen aus Steuerbetrug" und folgen auf die Veröffentlichung der Epstein-Akten durch das US-Justizministerium. Lang, 86, bestreitet jegliches Fehlverhalten und bezeichnet die Vorwürfe als "unbegründet".
Google-Führungskräfte stehen laut BBC Technology unter Druck von Mitarbeitern wegen der Verbindungen des Unternehmens zur Einwanderungsbehörde der Bundesregierung. Fast 900 Google-Mitarbeiter forderten mehr Transparenz in Bezug auf die Nutzung der Technologie des Unternehmens innerhalb der US-Regierung. Ein Google-Mitarbeiter mit siebenjähriger Erfahrung fand es "verblüffend", dass das Unternehmen seine Verbindungen zur Einwanderungsbehörde aufrechterhielt, wie BBC Technology berichtete.
Die EU hat TikTok mitgeteilt, dass es sein "süchtig machendes Design" ändern muss, andernfalls drohen hohe Geldstrafen, so BBC Technology. Die Europäische Kommission stellte fest, dass die Video-Sharing-Plattform gegen ihre Online-Sicherheitsregeln verstoßen hat, insbesondere indem sie nicht angemessen beurteilt hat, wie Funktionen wie Autoplay den Nutzern, einschließlich Kindern, schaden könnten. Ein TikTok-Sprecher sagte der BBC, die Ergebnisse seien eine "kategorisch falsche und völlig unbegründete Darstellung unserer Plattform" und dass das Unternehmen beabsichtige, sie anzufechten.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment