Stürme, politische Entwicklungen und Wahlen dominierten diese Woche den Nachrichtenzyklus, wobei heftige Unwetter Europa und Nordafrika heimsuchten, politische Spannungen im Nahen Osten aufflammten und die Wähler in Portugal zur Urne gingen. Laut The Guardian brachte Sturm Leonardo heftige Regenfälle und starke Winde nach Spanien und Portugal, was in Teilen Spaniens die höchste Alarmstufe Rot für Starkregen auslöste. Unterdessen lehnte der Hamas-Führer Khaled Meshaal im Nahen Osten Aufrufe zur Abrüstung ab, und der Jemen kündigte ein neues Kabinett an. Portugal hielt ebenfalls seine Stichwahl zur Präsidentschaftswahl ab.
Die Iberische Halbinsel sah sich mit Unwetterwarnungen konfrontiert, als Sturm Leonardo Spanien und Portugal weiterhin mit heftigen Regenfällen und starken Winden heimsuchte, wie The Guardian berichtete. Der Sturm, der am Dienstag begann, führte zur Ausgabe einer roten Warnung vor Starkregen in Cádiz und Teilen von Málaga, so die staatliche spanische Wetteragentur Aemet. Überschwemmungen in Marokko zwangen über 100.000 Menschen zur Evakuierung.
Im politischen Bereich lehnte Khaled Meshaal, der politische Führer der Hamas im Ausland, Aufrufe zur Abrüstung der palästinensischen Fraktionen im Gazastreifen ab und argumentierte, dass dies sie verwundbar machen würde, wie Al Jazeera berichtete. Auf dem Al Jazeera Forum in Doha beschrieb Meshaal die Diskussion über die Übergabe der Waffen durch die Hamas als Fortsetzung der Bemühungen, den palästinensischen bewaffneten Widerstand zu neutralisieren. Im Jemen kündigte der von Saudi-Arabien unterstützte Präsidialführungsrat (PLC) nach wochenlangen Konsultationen in Riad ein neues Kabinett an, so Al Jazeera. Das neue Kabinett umfasst Mitglieder mit vielfältigen politischen und regionalen Zugehörigkeiten.
Portugal hielt am Sonntag seine Stichwahl zur Präsidentschaftswahl ab, wobei die Wahllokale um 9 Uhr Ortszeit öffneten, wie Al Jazeera berichtete. Die Wahl wurde als eine hochkarätige Entscheidung zwischen den Sozialisten und einer wiedererstarkten extremen Rechten angesehen, wobei 11 Millionen Wähler wahlberechtigt waren.
Weitere bemerkenswerte Ereignisse waren eine pro-palästinensische Kundgebung im Jemen, wie auf Bildern von Al Jazeera gezeigt. Darüber hinaus nahmen Tausende von Menschen an der Beerdigung von Saif al-Islam Gaddafi teil, dem prominentesten überlebenden Sohn des ehemaligen libyschen Führers Muammar Gaddafi, sowie an einem tödlichen Selbstmordanschlag in einer pakistanischen Moschee, bei dem Dutzende getötet wurden.
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