Ein Drohnenangriff im zentralen Sudan tötete mindestens 24 Menschen, darunter acht Kinder, so eine Ärztegruppe, während in anderen internationalen Nachrichten China das Todesurteil eines kanadischen Staatsbürgers aufhob. Auch bei den Winterspielen in Mailand kam es zu Protesten, und Israel übergab nicht identifizierte palästinensische Leichen an Gaza. Kuba kämpft weiterhin mit einer Energiekrise aufgrund einer US-Ölblockade.
Der Drohnenangriff, der einer paramilitärischen Gruppe zugeschrieben wird, traf ein Fahrzeug, das vertriebene Familien beförderte, berichtete das Sudan Doctors Network am Samstag. Der Angriff ereignete sich im zentralen Sudan, obwohl der genaue Ort nicht sofort bekannt war. Die UN berichtete ebenfalls, dass die Rapid Support Forces (RSF) am Freitag einen Hilfskonvoi in dem Bundesstaat angegriffen hätten, so The Guardian.
In einer separaten Entwicklung hob China das Todesurteil des Kanadiers Robert Lloyd Schellenberg auf, bestätigte ein kanadischer Beamter am Freitag. Dieser Schritt wird als potenzielles Zeichen für eine Verbesserung der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Kanada gesehen, da Premierminister Mark Carney bestrebt ist, die Handelsbeziehungen mit Peking zu stärken, so The Guardian. Schellenberg wurde 2014 wegen Drogendelikten festgenommen, bevor sich die Beziehungen zwischen Kanada und China 2018 verschlechterten.
Unterdessen fanden Proteste gegen die Winterspiele in Mailand statt, bei denen Tausende marschierten, um die Teilnahme Israels, die Anwesenheit von ICE-Agenten bei der US-Delegation sowie die Umwelt- und Sozialauswirkungen der Veranstaltung zu verurteilen, berichtete Al Jazeera. Demonstranten zündeten Rauchbomben und Feuerwerkskörper, bevor die Mailänder Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern reagierte.
In Gaza übergab Israel die Leichen von Dutzenden von Palästinensern, ohne Angaben zu deren Identität oder dazu, wie und wann sie starben, so Al Jazeera. Ibrahim Khalili von Al Jazeera sprach mit forensischen Teams und Familien, die um ihre vermissten Angehörigen trauerten.
Kuba kämpft weiterhin mit einer schweren Energiekrise aufgrund einer US-Ölblockade, die die Regierung zwingt, Kraftstoff zu rationieren und die Stromversorgung für viele Stunden am Tag zu unterbrechen, berichtete Al Jazeera. Präsident Miguel Diaz-Canel hat darauf bestanden, dass Kuba bereit ist, den Dialog mit den USA zu führen, aber nicht unter Druck.
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