China hob die Todesstrafe des Kanadiers Robert Lloyd Schellenberg am Freitag auf, ein Schritt, der möglicherweise eine diplomatische Entspannung signalisiert, da Premierminister Mark Carney laut einem kanadischen Beamten versucht, die Handelsbeziehungen mit Peking zu verbessern. Gleichzeitig unterzeichnete der ehemalige US-Präsident Donald Trump eine Proklamation zur Erhöhung der US-Importe von Rindfleisch aus Argentinien, eine Entscheidung, die bei US-amerikanischen Rinderzüchtern Kontroversen ausgelöst hat. In anderen Nachrichten gedeiht die Große Bermudaschnecke, einst als ausgestorben befürchtet, nach einem zehnjährigen Erhaltungsbemühen. Darüber hinaus schlossen Tausende von malawischen Unternehmen aus Protest gegen Steueränderungen, und der US-amerikanische Trend zum Brathähnchen verwandelt weiterhin die britische Imbiss-Szene.
Schellenberg wurde 2014 wegen Drogendelikten festgenommen, bevor sich die Beziehungen zwischen Kanada und China 2018 verschlechterten. Die Aufhebung des Todesurteils erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Carney die Handelsbeziehungen mit China ausbauen will.
Trumps Proklamation zur Erhöhung der Rindfleischimporte aus Argentinien stieß jedoch auf Kritik. Ein Beamter des Weißen Hauses hatte den Schritt im Oktober angekündigt, was sofortige Reaktionen von US-amerikanischen Rinderzüchtern auslöste. Ökonomen haben angedeutet, dass die Änderung wahrscheinlich keine signifikanten Auswirkungen auf die Preise für US-Verbraucher haben wird.
Auf Bermuda haben Naturschützer erfolgreich über 100.000 Große Bermudaschnecken (Poecilozonites bermudensis) gezüchtet und freigelassen. Die knopfartige Schnecke, die zuvor als ausgestorben galt, wurde im Fossilienbestand gefunden, war aber vom nordatlantischen Archipel verschwunden, bis eine Restpopulation entdeckt wurde. Spezielle Gehege im Chester Zoo halfen Naturschützern bei ihren Bemühungen.
In Malawi schlossen Tausende von Unternehmen aus Protest gegen neue Steueränderungen. Demonstrationen in den vier größten Städten des Landes führten zu einer Verzögerung der Umsetzung der neuen Steuerregelung, von der Geschäftsinhaber behaupten, sie werde ihre Lebensgrundlage zerstören.
Unterdessen breitet sich der US-amerikanische Trend zum Brathähnchen in ganz Großbritannien aus. Hähnchenläden werden schneller eröffnet als andere Fast-Food-Restaurants und verändern die britische High Street. "Ich versuche, gesund zu sein", sagte die 19-jährige Krankenpflegestudentin Sumayyah Zara Sillah und lächelte bei ihrer Bestellung vom Leicester-Imbiss Ragin' Bird. "Aber ich mag es so sehr." Der Trend, der durch Online-Videos befeuert wird, ist besonders bei jungen Menschen beliebt.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment