Google-Mitarbeiter und Unternehmen in Malawi stehen derzeit vor erheblichen Herausforderungen. Hunderte von Google-Mitarbeitern fordern, dass das Unternehmen die Beziehungen zur US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) abbricht, während Tausende von Unternehmen in Malawi aus Protest gegen neue Steueränderungen geschlossen haben.
Laut einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief forderten fast 900 Vollzeit-Mitarbeiter von Google mehr Transparenz in Bezug auf die Verwendung der Technologie des Unternehmens innerhalb der US-Regierung. Die Mitarbeiter äußerten Bedenken hinsichtlich der Verträge von Google zur Bereitstellung von Cloud-Diensten für Bundesbehörden und seiner Verbindungen zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze des Bundes. Ein Google-Mitarbeiter mit siebenjähriger Dienstzeit fand es "verblüffend", dass das Unternehmen diese Verbindungen aufrechterhielt, wie von BBC Technology und BBC Business berichtet.
Gleichzeitig führten in Malawi friedliche Demonstrationen zu einer Verzögerung der Einführung eines neuen Steuersystems. Ladenbesitzer und kleine Unternehmen protestierten gegen das neue Electronic Tax Invoicing System (EIS), von dem sie behaupteten, es würde ihre Lebensgrundlage zerstören. In der vergangenen Woche fanden Demonstrationen in den vier wichtigsten Städten Malawis statt, was zu einer Verzögerung der Maßnahmen zur Verbesserung der Einnahmenerhebung führte. Zehntausende Menschen hatten Petitionen unterzeichnet, die den Steuerbehörden vorgelegt wurden, so The Guardian.
In anderen Nachrichten hat Russland drei Verdächtige im Zusammenhang mit der Schießerei auf den hochrangigen Militärgeneral Lt. Gen. Wladimir Alexejew identifiziert. Der Angriff ereignete sich in einem Wohnblock am nordwestlichen Stadtrand von Moskau. Laut Reuters kam der Mann, der den Angriff ausgeführt haben soll, Ljubomir Korba, ein in der Ukraine geborener russischer Staatsbürger, Ende Dezember "im Auftrag ukrainischer Geheimdienste, um einen Terroranschlag zu verüben", so das russische Ermittlungskomitee (SK). Kiew hat eine Beteiligung bestritten, wie von BBC World berichtet.
Schließlich sah sich der ehemalige US-Präsident Donald Trump Kritik ausgesetzt, nachdem er einen rassistischen Videoclip online gestellt hatte. Die Reaktion des Weißen Hauses auf den Videoclip der Obamas zeigte, dass die Regierung erkannte, dass ihre üblichen Reaktionen auf Kritik nicht funktionieren würden, so The New York Times. Dieser Vorfall verdeutlichte einen seltenen Fall, in dem Trumps Handlungen auf erheblichen Gegenwind stießen, was auf eine Grenze der öffentlichen Toleranz gegenüber seinem Verhalten hindeutet.
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