Japans Premierministerin Sanae Takaichi steht nach einer vorgezogenen Wahl kurz davor, eine deutliche Mehrheit im Unterhaus des Parlaments zu erringen, wie am Sonntag, dem 8. Februar 2026, veröffentlichte Nachwahlbefragungen und Medieneinschätzungen zeigen. Die Koalition der ultra-konservativen Politikerin wird voraussichtlich zwischen 302 und 366 der 465 Sitze in der Kammer gewinnen, weit mehr als die für eine Mehrheit benötigten 233, wie Sky News berichtet, wobei Euronews hinzufügt, dass Takaichi schätzungsweise eine Zwei-Drittel-Mehrheit errungen hat, das beste Ergebnis für die Liberaldemokratische Partei (LDP) seit 2017.
Die Wahlergebnisse könnten laut Euronews möglicherweise zu Spannungen mit China führen und Bedenken auf den Finanzmärkten auslösen. Takaichi, Japans erste Premierministerin, nutzte ihre "Honeymoon-Periode", um einen starken Sieg zu erringen. Das Wahlergebnis markiert eine deutliche Machtverschiebung, die es Takaichi potenziell ermöglicht, ihre politische Agenda leichter umzusetzen.
In anderen internationalen Nachrichten ist US-Präsident Donald Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Mittwoch in Washington zu einem Treffen verabredet, um über Verhandlungen mit dem Iran zu sprechen, wie Sky News berichtet. Dieses Treffen folgt auf indirekte Nuklearverhandlungen, die am Freitag zwischen iranischen und US-Beamten in Maskat, Oman, stattfanden. Die Gespräche fanden inmitten eines anhaltenden amerikanischen Marineaufbaus in der Nähe des Iran statt, den Trump als "Armada" bezeichnet hat.
Unterdessen hat das Qatar TotalEnergies Open, das erste WTA 1000 Turnier der Saison, in Doha begonnen, wie Euronews berichtet. An dem Turnier nehmen die besten Tennisspielerinnen der Welt teil, die um 1.000 Ranglistenpunkte und fast 3,5 Millionen US-Dollar Preisgeld kämpfen.
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