Crypto.com-Gründer Kris Marszalek tätigte den größten Domainkauf der Geschichte und erwarb AI.com für 70 Millionen US-Dollar, so die Financial Times. Der Deal, der vollständig in Kryptowährung bezahlt wurde, soll während des Super Bowl debütieren, wo Marszalek plant, einen persönlichen KI-Agenten für Messaging, App-Nutzung und Aktienhandel vorzustellen. Dieser Kauf unterstreicht das wachsende Interesse und die Investitionen in künstliche Intelligenz in verschiedenen Sektoren.
Der Kauf von AI.com, der von dem Broker Larry Fischer vermittelt wurde, übertrifft frühere Domainrekorde. Marszalek sagte der Financial Times, er glaube, "KI wird eine der größten technologischen Wellen unseres Lebens sein", und betonte damit eine langfristige Perspektive. Diese Investition steht im Einklang mit dem Trend, KI bei hochkarätigen Veranstaltungen einzusetzen, wie man an den diesjährigen Super Bowl-Werbespots sehen konnte.
Mehrere Marken präsentierten KI in ihren Super Bowl-Werbespots und folgten damit dem Trend des Vorjahres. Svedka Vodka beispielsweise kreierte nach eigenen Angaben den ersten hauptsächlich KI-generierten nationalen Super Bowl-Spot. Der 30-Sekunden-Werbespot mit dem Titel "Shake Your Bots Off" zeigt die Roboterfigur des Unternehmens, Fembot, und ihren neuen Begleiter, Brobot.
In anderen KI-bezogenen Nachrichten passt Indien seine Startup-Regeln für Deep-Tech-Unternehmen an. Die indische Regierung aktualisierte ihren Startup-Rahmen und verdoppelte den Zeitraum, für den Deep-Tech-Unternehmen als Startups behandelt werden, auf 20 Jahre. Die Umsatzschwelle für startup-spezifische Steuer-, Zuschuss- und Regulierungsleistungen wurde ebenfalls von zuvor 1 Milliarde Rupien (ca. 11,04 Millionen US-Dollar) auf 3 Milliarden Rupien (ca. 33,12 Millionen US-Dollar) angehoben. Diese Änderung zielt darauf ab, die politischen Zeitpläne an die langen Entwicklungszyklen anzupassen, die für wissenschafts- und ingenieurgetriebene Unternehmen typisch sind, so TechCrunch.
Waymo, das selbstfahrende Unternehmen im Besitz von Alphabet, erweitert ebenfalls seine Robotaxi-Dienste. Das Unternehmen betreibt jetzt kommerzielle Robotaxi-Dienste in sechs Märkten und plant, seine Flotte auf mehr als ein Dutzend neuer Städte international auszuweiten, darunter London und Tokio. Waymo verfügt über 16 Milliarden US-Dollar, um diese Expansion zu finanzieren.
In einem separaten Projekt versucht ein Startup, verlorenes Filmmaterial aus Orson Welles' klassischem Film "The Magnificent Ambersons" mithilfe von generativer KI zu rekonstruieren. Das Projekt unter der Leitung von Edward Saatchi entspringt einer echten Liebe zu Welles und seinem Werk, so ein ausführliches Profil von The New Yorker.
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