Google-Mitarbeiter fordern von der Firma die Trennung von der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) und berufen sich dabei auf Bedenken hinsichtlich des Einsatzes der Google-Technologie in den Bemühungen der Bundesregierung zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze. Fast 900 Vollzeitmitarbeiter von Google unterzeichneten einen am Freitag veröffentlichten offenen Brief, in dem sie mehr Transparenz in Bezug auf die Verträge des Unternehmens und die Zwecke, für die seine Technologie eingesetzt wird, forderten.
Laut BBC Technology kommen die Forderungen der Mitarbeiter inmitten wachsender Kritik an den Aktionen der ICE, die sich in den letzten Monaten als gewalttätig und tödlich erwiesen haben. Google bietet Cloud-Dienste für Bundesbehörden an und hat Verbindungen zu Arbeiten, die im Bereich der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze durch die Bundesregierung geleistet werden. Ein Google-Mitarbeiter mit siebenjähriger Dienstzeit äußerte sich nach der Veröffentlichung des Briefes erstaunt über die anhaltende Beziehung des Unternehmens zur ICE und nannte sie "verblüffend".
In anderen Nachrichten kritisierte der ehemalige NFL-Agent Ben Dogra den Umgang der NCAA mit Name, Image und Likeness (NIL)-Deals im College-Sport. Dogra erklärte, dass die NCAA "offensichtlich" ihre Aufgabe bei der Regulierung von NIL nicht erfülle und dass die Colleges nicht in der Lage seien, sich selbst zu regieren. Er deutete an, dass dies zu einem Eingreifen des Kongresses führen könnte, obwohl er eine geringere staatliche Intervention bevorzugte.
Unterdessen steigen in England die freiwilligen Rückzahlungen von Studienkrediten. Laut BBC Business entscheiden sich Absolventen zunehmend dafür, zusätzliche Zahlungen zu leisten, um ihre Schulden schneller zu tilgen. Luke England, der die Universität mit fast 20.000 £ Schulden verließ, leistet freiwillige Zahlungen von 75 £ zusätzlich zu den 250 £, die jeden Monat von seinem Gehalt abgezogen werden. Er hofft, seine Schulden innerhalb von sechs Jahren tilgen zu können.
Schließlich wurde der ehemalige Präsident Donald Trump nach der Weitergabe eines rassistischen Videoclips kritisiert. Laut der New York Times zeigte die Reaktion des Weißen Hauses auf den Videoclip der Obamas, dass die Regierung erkannte, dass ihre üblichen Reaktionen auf Kritik nicht funktionieren würden.
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