Die Dokumentation von Amazon über Melania Trump verzeichnete am zweiten Wochenende einen deutlichen Rückgang an den Kinokassen, während Crypto.com die Domain AI.com für 70 Millionen US-Dollar erwarb, was einen Rekord darstellt, und ein Marsch zur Unterstützung der kalifornischen Milliardäre nur eine kleine Menschenmenge anzog. Diese Ereignisse, zusammen mit Waymos Expansionsplänen und einem KI-Projekt zur Rekonstruktion verlorenen Filmmaterials aus Orson Welles' "Der Glanz des Hauses Ambersons", dominierten die Schlagzeilen der letzten Zeit.
Die Dokumentation "Melania", die Amazon für 40 Millionen US-Dollar erwarb und 35 Millionen US-Dollar für die Vermarktung ausgab, spielte am zweiten Wochenende schätzungsweise 2,37 Millionen US-Dollar ein, ein Rückgang von 67 % gegenüber dem Startwochenende. Der Film hat bisher insgesamt 13,5 Millionen US-Dollar eingespielt, hauptsächlich in den Vereinigten Staaten, wodurch es laut TechCrunch unwahrscheinlich ist, dass er die Gewinnschwelle erreicht. Die schlechte Performance des Films führte dazu, dass er auf Platz neun der Charts fiel, nachdem er am vorherigen Wochenende noch auf Platz drei lag.
Der Gründer von Crypto.com, Kris Marszalek, tätigte den teuersten Domainkauf der Geschichte und erwarb AI.com für 70 Millionen US-Dollar. Der Deal, der vollständig in Kryptowährung bezahlt wurde, sieht vor, dass die Website während des Super Bowl debütiert und den Nutzern einen persönlichen KI-Agenten anbietet. "Wenn man eine langfristige Perspektive einnimmt – 10 bis 20 Jahre – wird KI eine der größten technologischen Wellen unseres Lebens sein", sagte Marszalek der Financial Times.
Unterdessen expandiert Waymo, das Unternehmen für selbstfahrende Autos im Besitz von Alphabet, seine Robotaxi-Dienste. Das Unternehmen ist jetzt in sechs Märkten tätig, darunter San Francisco, Phoenix und Los Angeles, und plant, über ein Dutzend neuer internationaler Städte hinzuzufügen, darunter London und Tokio. Waymo verfügt über 16 Milliarden US-Dollar, um diese Expansion zu finanzieren.
In San Francisco zog ein Marsch zur Unterstützung der kalifornischen Milliardäre nur eine kleine Menschenmenge an, wobei der San Francisco Chronicle etwa drei Dutzend Teilnehmer zählte. Die Veranstaltung, die von Derik Kauffman organisiert wurde, fand statt, um gegen den Billionaire Tax Act zu protestieren, eine vorgeschlagene staatliche Wahlvorlage. Laut Mission Local waren die Journalisten bei der Veranstaltung fast in der Überzahl gegenüber den Demonstranten.
Schließlich arbeitet ein Startup daran, verlorenes Filmmaterial aus Orson Welles' "Der Glanz des Hauses Ambersons" mithilfe von generativer KI zu rekonstruieren. Das Projekt unter der Leitung von Edward Saatchi entspringt einer echten Liebe zu Welles und seinem Werk, so ein ausführliches Porträt von Michael Schulman vom The New Yorker. Saatchi erinnerte sich daran, wie er mit seinen filmbegeisterten Eltern Filme in einem privaten Vorführraum ansah.
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