Der Hongkonger Medienmogul Jimmy Lai wurde am Montag zu 20 Jahren Haft verurteilt, nachdem er gemäß einem von Peking verhängten nationalen Sicherheitsgesetz verurteilt worden war, wie Al Jazeera und Sky News berichteten. Das Urteil beendet eine fast fünfjährige juristische Saga und markiert einen der bekanntesten Fälle von nationaler Sicherheit in Hongkong. Lai, ein pro-demokratischer Aktivist und britischer Staatsbürger, wurde im Dezember des Vorjahres wegen Verschwörung zur Kollusion mit ausländischen Mächten und der Veröffentlichung aufrührerischen Materials für schuldig befunden, wie Sky News berichtete.
Der 78-Jährige hatte alle Anklagepunkte bestritten. Seine Familie, sein Anwalt, seine Anhänger und ehemalige Kollegen haben seine Freilassung gefordert und gewarnt, dass seine gesundheitlichen Probleme, darunter Herzklopfen und Bluthochdruck, zu seinem Tod im Gefängnis führen könnten, berichtete Al Jazeera.
Die Verurteilung erfolgte nach Lais Verhaftung im August 2020, nachdem China das nationale Sicherheitsgesetz als Reaktion auf massive regierungsfeindliche Proteste in Hongkong verhängt hatte, wie Sky News ausführlich darstellte.
In anderen internationalen Nachrichten sicherte sich Antonio Jose Seguro von der sozialdemokratischen Sozialistischen Partei einen Erdrutschsieg bei der portugiesischen Präsidentschaftswahl und gewann eine fünfjährige Amtszeit, so Al Jazeera. Bei Auszählung von 95 Prozent der Stimmen erhielt Seguro 66 Prozent und schlug damit seinen rechtsextremen Rivalen Andre Ventura, der mit 34 Prozent zurücklag.
Unterdessen wird die ultrakonservative Premierministerin in Japan voraussichtlich mehr Macht erlangen, nachdem eine Nachwahlbefragung darauf hindeutete, dass sie nach einer vorgezogenen Wahl eine große Mehrheit im Unterhaus errungen hat, berichtete Sky News. Sanae Takaichis Koalition wird voraussichtlich zwischen 302 und 366 der 465 Sitze in der Kammer gewinnen, weit mehr als die 233, die für eine Mehrheit benötigt werden, so der nationale Fernsehsender NHK.
Im Sport erschienen Tausende von nepalesischen Cricket-Fans im Wankhede-Stadion in Mumbai, Indien, um ihre Mannschaft beim ICC Men's T20 World Cup 2026 zu unterstützen, berichtete Al Jazeera. Das Stadion fühlte sich näher an Kathmandu als an Mumbai an, als die Fans sangen, tanzten und ihre Mannschaft anfeuerten.
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