Umweltschutz-Durchsetzung in den USA unter Trump eingebrochen; Märkte reagieren auf globale Ereignisse
WASHINGTON, D.C. - Die Durchsetzung von Umweltgesetzen in den Vereinigten Staaten erlebte im ersten Jahr der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump einen deutlichen Rückgang, wie aus einem aktuellen Bericht hervorgeht. Zivilklagen, die vom Justizministerium auf Empfehlung der Environmental Protection Agency eingereicht wurden, sanken um 76 Prozent im Vergleich zum ersten Jahr der Biden-Administration, wie das Environmental Integrity Project berichtete.
Der Bericht, der Daten von Bundesgerichten und Verwaltungsdaten analysierte, ergab, dass in den ersten 12 Monaten nach Trumps Amtseinführung am 20. Januar 2025 nur 16 solcher Klagen eingereicht wurden. Dieser krasse Kontrast verdeutlicht eine erhebliche Verschiebung der Prioritäten bei der Durchsetzung von Umweltgesetzen.
Unterdessen reagierten die Finanzmärkte auf globale Ereignisse. Futures, die an den Dow Jones Industrial Average gekoppelt sind, stiegen, wobei der Index erstmals die 50.000-Marke übertraf. Dieser Anstieg folgte einer deutlichen Erholung des Aktienmarktes, die durch Chiphersteller und Fluggesellschaften angekurbelt wurde. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen stieg ebenfalls.
In den internationalen Nachrichten wurde ein Handelsabkommen zwischen den USA und Indien abgeschlossen, das darauf abzielt, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu verbessern. "Nach monatelangem Gezerre und viel Spannung haben Indien und die USA endlich einen Rahmen für ein vorläufiges Handelsabkommen veröffentlicht", so NPR. Das Abkommen hat jedoch gemischte Reaktionen hervorgerufen, wobei einige in Indien ihre Ablehnung zum Ausdruck brachten.
In anderen Entwicklungen wies eine in Nature News veröffentlichte Studie darauf hin, dass Öl- und Gas produzierende Regionen in den Vereinigten Staaten deutlich mehr Methan emittieren, als den Regierungsbehörden gemeldet wird. Die Forschungsergebnisse deuteten darauf hin, dass die Emissionen bis zu fünfmal höher sein könnten als die von den Unternehmen angegebenen Zahlen.
Zusätzlich wurde eine Korrektur zu einem zuvor in Nature veröffentlichten Artikel herausgegeben, in der ein Fehler in der Darstellung der Daten behoben wurde. Die korrigierte Version des Artikels, der sich auf umweltbedingte Immunprägung und ihre Auswirkungen auf Allergien konzentrierte, wurde online aktualisiert.
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