Japans ultrakonservative Premierministerin Sanae Takaichi steht kurz davor, nach einer Nachwahl, die eine deutliche Mehrheit im Unterhaus erwarten lässt, mehr Macht zu ergreifen, während in Hongkong der Demokratieaktivist Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde. Gleichzeitig enthüllte in Bangladesch der Führer von Jamaat-e-Islami, Shafiqur Rahman, ein ehrgeiziges Wahlprogramm und versprach, das BIP des Landes zu vervierfachen, falls seine Partei die bevorstehende Wahl gewinnt. Diese Ereignisse, zusammen mit der Enthüllung eines rekonstruierten Gesichts eines "Vampirs" aus Kroatien, dominierten die Schlagzeilen am 8. und 9. Februar 2026.
Laut Sky News wird erwartet, dass Takaichis Koalition zwischen 302 und 366 der 465 Sitze in der Kammer gewinnen wird, womit die für eine Mehrheit benötigten 233 Sitze übertroffen werden. Dieser Sieg, der von der Asienkorrespondentin Helen-Ann Smith als "Erdrutschsieg" bezeichnet wird, könnte Japan und die umliegende Region potenziell neu gestalten. Das Wahlergebnis hat Bedenken ausgelöst, wobei Analysten vermuten, dass China die Situation genau beobachtet.
In Hongkong erhielt Jimmy Lai, ein britischer Staatsbürger und Medienmogul, eine 20-jährige Haftstrafe wegen Verstößen gegen die nationale Sicherheit. Er wurde der Verschwörung zur Kollusion mit ausländischen Mächten und der Veröffentlichung aufrührerischen Materials für schuldig befunden, Vorwürfe, die er bestritt. Lais Verhaftung erfolgte im August 2020, nach der Verhängung eines nationalen Sicherheitsgesetzes durch China nach weitverbreiteten regierungsfeindlichen Protesten.
Unterdessen präsentierte in Bangladesch Shafiqur Rahman, der Emir von Jamaat-e-Islami, am Mittwochabend das Wahlprogramm seiner Partei. Rahman versprach, in Technologie und andere Sektoren zu investieren, mit dem Ziel, das BIP Bangladeschs bis 2040 auf 2 Billionen US-Dollar zu steigern, falls seine Partei die Wahl am 12. Februar gewinnt. Er wandte sich bei der Vorstellung des Programms an Politiker und Diplomaten.
Ergänzend zum vielfältigen Nachrichtenzyklus wurde das Gesicht eines "Vampirs" aus Kroatien zum ersten Mal seit über 400 Jahren enthüllt. Der in einer Festung entdeckte Leichnam war exhumiert, enthauptet und mit dem Gesicht nach unten wieder begraben worden. Die Rekonstruktion, so Sky News, bietet einen Einblick in die Vergangenheit und die Überzeugungen, die mit der Verhinderung der Rückkehr der Toten verbunden sind.
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