Die Seattle Seahawks besiegten die New England Patriots mit 29-13 in einem defensiven Showdown und gewannen am Sonntag im Levi's Stadium ihren zweiten Super Bowl, so BBC World. Der Sieg war besonders bedeutsam, da er den ersten Titelgewinn eines ausländischen Trainers, Aden Durde, markierte. Unterdessen stiegen japanische Aktien nach dem historischen Wahlsieg von Premierministerin Sanae Takaichi auf Rekordhöhen, während Bad Bunny eine patriotische Performance in der Halbzeitshow des Super Bowl lieferte.
Der Sieg der Seahawks wurde laut BBC World einer dominanten Defensivleistung zugeschrieben. Durde, der 46-jährige Defensive Coordinator des Teams, spielte eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Verteidigung, die als "the Da" bekannt geworden ist. Das Spiel endete mit einem Ergebnis von 29-13.
In Japan sicherte sich die Liberaldemokratische Partei (LDP) unter der Führung von Premierministerin Takaichi einen historischen Wahlsieg und errang 316 von 465 Sitzen bei der Wahl am Sonntag, so BBC Business. Dies war das erste Mal, dass eine einzelne Partei seit der Gründung des japanischen Parlaments in seiner heutigen Form im Jahr 1947 eine Zweidrittelmehrheit im Unterhaus errang. Der Nikkei 225-Index stieg am Montag im frühen Handel um mehr als 5 % und überschritt kurzzeitig die 57.000-Marke.
Während der Halbzeitshow des Super Bowl feierte Bad Bunny, dessen bürgerlicher Name Benito Antonio Martinez Ocasio ist, sein puerto-ricanisches Erbe, so BBC World. Das 14-minütige Set umfasste Gastauftritte von Lady Gaga und Ricky Martin sowie Cameos von Pedro Pascal, Cardi B, Karol G und Jessica Alba. Die Performance war als "Liebesbrief" an sein Heimatland Puerto Rico konzipiert.
In anderen Nachrichten erschien ein weißer Rassist, der 51 Menschen in zwei neuseeländischen Moscheen tötete, vor Gericht, um zu versuchen, sein Schuldbekenntnis zurückzuziehen, so BBC World. Der Australier Brenton Tarrant verbüßt eine lebenslange Haftstrafe ohne Bewährung, nachdem er sich zu den Morden und dem versuchten Mord an weiteren 40 Personen bei dem Anschlag im März 2019 bekannt hatte. Er bestritt zunächst die Vorwürfe, änderte aber sein Geständnis ein Jahr nach dem Anschlag. Der 35-Jährige, der sich auch eines Terrorismusvorwurfs schuldig bekannte, hat nun Berufung eingelegt, die verspätet eingereicht wurde, und argumentiert, er wolle sein Schuldbekenntnis widerrufen.
Unterdessen wächst die Nachfrage nach luxuriösen Privatjets in Asien weiter, wobei die Flugzeughersteller die Superreichen der Region jagen, so BBC Business. Die Gulfstream G700, einer der führenden Privatjet-Hersteller, zog lange Besucherschlangen auf der Singapore Airshow, Asiens größter Luftfahrt- und Verteidigungsmesse, an.
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