Japanische Aktien schossen am Montag auf ein Rekordhoch, nachdem der historische Wahlsieg der Liberaldemokratischen Partei (LDP) von Premierministerin Sanae Takaichi gefeiert wurde, so BBC World und BBC Business. Die LDP sicherte sich 316 von 465 Sitzen bei der Wahl am Sonntag und markierte damit das erste Mal, dass eine einzelne Partei seit der Gründung des japanischen Parlaments in seiner heutigen Form im Jahr 1947 eine Zweidrittelmehrheit im Unterhaus errang. Der Nikkei 225 übertraf nach der Wahl kurzzeitig die 57.000er-Marke, wie mehrere Quellen berichteten.
Die Japan Innovation Party, der Koalitionspartner der LDP, gewann in 36 weiteren Wahlkreisen, wodurch sich ihre Gesamtanzahl auf 352 Sitze erhöhte. Dieses überwältigende Mandat stellt eine bedeutende Entwicklung in der japanischen Politik dar.
In anderen Nachrichten wurde ein südkoreanischer Beamter aus seiner Partei ausgeschlossen, nachdem er vorgeschlagen hatte, das Land solle "junge Frauen" aus Ländern wie Vietnam und Sri Lanka "importieren", um die sinkende Geburtenrate des Landes anzukurbeln, wie BBC World berichtete. Kim Hee-soo, der Leiter des südlichen Landkreises Jindo, machte die umstrittene Aussage während einer Bürgerversammlung in der vergangenen Woche und schlug vor, dass diese Frauen an "junge Männer in ländlichen Gebieten" verheiratet werden könnten. Dieser Vorschlag kommt zu einer Zeit, in der Südkorea mit der weltweit niedrigsten Geburtenrate zu kämpfen hat, wodurch sich die Bevölkerung des Landes von 50 Millionen in den nächsten 60 Jahren halbieren könnte. Kims Aussage löste einen diplomatischen Protest Vietnams aus.
Unterdessen sehen einige Unternehmen der Technologiebranche extreme Arbeitszeiten. Ein in New York ansässiges Technologieunternehmen, Rilla, wirbt mit einer Warnung für Stellenangebote: "Bitte bewerben Sie sich nicht, wenn Sie nicht begeistert davon sind, 70 Stunden/Woche persönlich mit einigen der ehrgeizigsten Menschen in NYC zu arbeiten", so BBC Business. Das Unternehmen, das KI-basierte Systeme verkauft, bietet Vergünstigungen wie kostenlose Mahlzeiten und Fitnessstudio-Mitgliedschaften, verlangt aber lange Arbeitszeiten.
Schließlich nehmen Flugzeughersteller Asiens Superreiche mit neuen Luxus-Privatjets ins Visier, wie BBC Business berichtet. Die Singapore Airshow, Asiens größte Luftfahrt- und Verteidigungsmesse, präsentierte Flugzeuge wie die Gulfstream G700, die auf großes Interesse gestoßen ist. Die Nachfrage nach diesen Jets steigt, wobei Verkaufsgespräche an Bord von Flugzeugen stattfinden, die mehrere zehn Millionen Dollar kosten können.
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