Crypto.com schrieb Geschichte mit dem Erwerb der Domain AI.com für 70 Millionen US-Dollar, der teuersten Domain-Akquisition aller Zeiten, gerade rechtzeitig zum Super Bowl. Der Deal, der vollständig in Kryptowährung bezahlt wurde, wurde von dem Broker Larry Fischer vermittelt und wird während des großen Spiels enthüllt, so TechCrunch. Die Website soll den Verbrauchern einen persönlichen KI-Agenten für Messaging, App-Nutzung und Aktienhandel anbieten.
Der Kauf spiegelt das wachsende Interesse an künstlicher Intelligenz wider, wobei Crypto.com-Gründer Kris Marszalek der Financial Times sagte, er glaube, dass KI "eine der größten technologischen Wellen unseres Lebens" sein wird. Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der KI weiterhin Wellen in der Tech-Welt schlägt, auch in Super Bowl-Werbespots.
Mehrere Marken präsentierten KI in ihren millionenschweren Werbespots während des Super Bowl 2026, was einem Trend aus dem Vorjahr folgte, so TechCrunch. Svedka Vodka beispielsweise debütierte mit dem, was es als den ersten hauptsächlich KI-generierten nationalen Super Bowl-Spot anpries. Der 30-Sekunden-Werbespot mit dem Titel "Shake Your Bots Off" zeigte die Roboterfigur des Unternehmens, Fembot, und ihren neuen Begleiter, Brobot.
Allerdings waren nicht alle KI-bezogenen Super Bowl-Nachrichten legitim. Ein "geleakter" Werbespot für OpenAI mit dem Schauspieler Alexander Skarsgård entpuppte sich als Hoax, so The Verge.
In anderen KI-bezogenen Nachrichten expandiert Waymo, das selbstfahrende Unternehmen im Besitz von Alphabet, seine Robotaxi-Dienste. Waymo ist jetzt in sechs Märkten tätig, darunter die San Francisco Bay Area und Phoenix, und plant, über ein Dutzend neuer Städte international hinzuzufügen, darunter London und Tokio. Das Unternehmen verfügt über 16 Milliarden US-Dollar, um diese Expansion zu finanzieren, so TechCrunch.
Der Einsatz von KI wird auch in anderen kreativen Bereichen erforscht. Ein Startup arbeitet daran, verlorenes Filmmaterial aus Orson Welles' klassischem Film "Der Glanz des Hauses Ambersons" mithilfe von generativer KI nachzubilden, so TechCrunch. Das Projekt, das von Edward Saatchi geleitet wird, entspringt einer echten Liebe zu Welles und seinem Werk.
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