Mindestens 53 Menschen sind tot oder werden vermisst, nachdem ein Migrantenboot vor der Küste Libyens gekentert ist, berichtete die UN-Migrationsagentur, während ein Drohnenangriff im Sudan mindestens 24 Menschen tötete, darunter acht Kinder. Diese Tragödien, zusammen mit einem Gebäudeeinsturz im Libanon und der eskalierenden Gewalt in der Ukraine und Venezuela, verdeutlichen eine Woche erheblichen Verlusts und Instabilität.
Der Bootsvorfall, der sich am Freitag nördlich von Zuwara ereignete, führte laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zur Rettung von nur zwei Überlebenden. Die IOM erklärte, das Boot sei im Mittelmeer gekentert. Dieser Vorfall unterstreicht die Gefahren, denen sich Migranten und Asylsuchende stellen, die versuchen, die zentrale Mittelmeerroute zu überqueren, wo in diesem Jahr bereits Hunderte gestorben sind, so The Guardian.
Im Sudan traf ein Drohnenangriff einer paramilitärischen Gruppe ein Fahrzeug, das vertriebene Familien im zentralen Sudan beförderte, was laut einer Ärztegruppe zum Tod von mindestens 24 Menschen, darunter acht Kinder, führte. Das Sudan Doctors Network bestätigte, dass sich unter den Toten zwei Säuglinge befanden. Die UN berichteten ebenfalls, dass die Rapid Support Forces (RSF) am Freitag einen Hilfskonvoi in dem Bundesstaat angegriffen haben.
Unterdessen wurden in der Ukraine mindestens vier Menschen, darunter eine Frau und ihr Kind, bei russischen Drohnenangriffen getötet, so lokale Beamte. Die ukrainischen Luftstreitkräfte berichteten, dass russische Streitkräfte über Nacht 11 ballistische Raketen und 149 Drohnen über der Ukraine abgefeuert haben.
Im Libanon stürzte ein mehrstöckiges Wohnhaus in Tripolis ein, bei dem mindestens 14 Menschen ums Leben kamen. Rettungsteams suchten in den Trümmern nach Überlebenden.
Zu den Ereignissen der Woche kommt hinzu, dass ein enger Verbündeter der venezolanischen Oppositionsführerin Maria Corina Machado Berichten zufolge kurz nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis "entführt" wurde. Die Staatsanwaltschaft bestätigte später, dass Juan Pablo Guanipa, ein ehemaliger Vizepräsident der Nationalversammlung, in Gewahrsam genommen und unter Hausarrest gestellt wurde, da er gegen die Bedingungen seiner Freilassung verstoßen habe, so Euronews.
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