Japanische Aktien schossen am Montag auf ein Rekordhoch, nachdem die Liberaldemokratische Partei (LDP) von Premierministerin Sanae Takaichi einen historischen Wahlsieg errungen hatte. Die LDP gewann 316 von 465 Sitzen bei der Wahl am Sonntag, was laut BBC World und BBC Business das erste Mal seit der Gründung des japanischen Parlaments in seiner heutigen Form im Jahr 1947 ist, dass eine einzelne Partei eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Unterhaus errungen hat.
Die Japan Innovation Party, der Koalitionspartner der LDP, sicherte sich weitere 36 Wahlkreise, wodurch sich ihre Gesamtanzahl auf 352 Sitze erhöhte. Der Nikkei 225 übertraf nach der Wahl kurzzeitig die 57.000er-Marke, wie BBC World und BBC Business berichteten. Das überwältigende Mandat ist ein Glücksspiel.
In anderen Wirtschaftsnachrichten wurde die erschwingliche Make-up-Marke Barry M von Warpaint, einem Unternehmen, das Kosmetika für Männer herstellt, aus der Insolvenz herausgekauft. Das Familienunternehmen, das 1982 von Barry Mero in Nordlondon gegründet wurde, war Anfang des Monats zusammengebrochen. Warpaint erwarb den Namen Barry M für 1,4 Millionen Pfund, so BBC Business. Der Deal schützt jedoch nicht die über 100 Mitarbeiter, die bei Barry M oder in der Fabrik gearbeitet haben. Barry M war bei Make-up-Fans und Dragqueens wegen seiner auffälligen Farben beliebt und in rund 1.300 Geschäften in ganz Großbritannien erhältlich.
Unterdessen jagen Flugzeughersteller Asiens Superreiche mit luxuriösen neuen Privatjets. Die Gulfstream G700 mit ihren klaren Linien, den geschwungenen Flügeln und den breiten ovalen Fenstern gehört zu den auffälligsten Flugzeugen auf der Singapore Airshow, Asiens größter Luftfahrt- und Verteidigungsmesse. Das Flugzeug, das Dutzende von Millionen Dollar kosten kann, hat lange Besucherschlangen angezogen, was laut BBC Business das anhaltende Interesse an Privatjet-Herstellern zeigt.
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