Crypto.com schrieb Geschichte, indem es die Domain AI.com für schwindelerregende 70 Millionen US-Dollar erwarb, den teuersten Domainkauf aller Zeiten, gerade rechtzeitig für das Debüt eines Super Bowl-Werbespots. Die von Kris Marszalek gegründete Kryptowährungsplattform plant, während des großen Spiels ihre neue KI-gestützte Plattform vorzustellen, die den Nutzern einen persönlichen KI-Agenten für Messaging, App-Nutzung und Aktienhandel bietet, so TechCrunch.
Der Kauf, der von dem Makler Larry Fischer abgewickelt wurde, wurde vollständig in Kryptowährung an einen nicht genannten Verkäufer bezahlt. Marszalek sagte der Financial Times, dass er glaubt, "KI wird eine der größten technologischen Wellen unseres Lebens sein", und blickt dabei auf einen langfristigen Horizont von 10 bis 20 Jahren. Der Super Bowl-Werbespot wird die neue Plattform hervorheben.
Der Super Bowl zeigte auch den wachsenden Einfluss von KI in der Werbung. Svedka Vodka zum Beispiel schaltete, wie es hieß, den ersten hauptsächlich KI-generierten nationalen Super Bowl-Spot mit dem Titel "Shake Your Bots Off", in dem seine Roboterfigur Fembot auftrat, so TechCrunch. Dies folgt einem Trend aus dem Vorjahr, in dem KI in millionenschweren Werbespots eingesetzt wurde.
Allerdings waren nicht alle KI-bezogenen Super Bowl-Nachrichten faktisch richtig. Ein angeblicher "geleakter" Werbespot für OpenAI mit dem Schauspieler Alexander Skarsgård entpuppte sich laut The Verge als Fälschung.
In anderen Tech-Nachrichten baut Waymo, das selbstfahrende Unternehmen von Alphabet, seine Robotaxi-Dienste aus. Waymo ist jetzt in sechs Märkten aktiv, darunter die San Francisco Bay Area und Phoenix, und plant, mehr als ein Dutzend neuer Städte international hinzuzufügen, darunter London und Tokio, so TechCrunch. Das Unternehmen verfügt über 16 Milliarden US-Dollar, um diese Expansion zu finanzieren.
Unterdessen arbeitet ein Startup daran, verlorenes Filmmaterial aus Orson Welles' Filmklassiker "The Magnificent Ambersons" mithilfe von generativer KI zu rekonstruieren. Das von Edward Saatchi geleitete Projekt entspringt einer echten Liebe zu Welles und seinem Werk, so TechCrunch. Saatchi erinnerte sich daran, wie er mit seinen filmbegeisterten Eltern Filme ansah.
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