Ein Drohnenangriff im zentralen Sudan tötete mindestens 24 Menschen, darunter acht Kinder, so eine Ärztegruppe, während in Hongkong ein pro-demokratischer Aktivist eine 20-jährige Haftstrafe erhielt, die vom britischen Außenminister als "einer lebenslangen Haftstrafe gleichkommend" bezeichnet wurde. Diese Ereignisse, zusammen mit einer Regierungskampagne in Frankreich, die 29-Jährige zur Familiengründung auffordert, und einer politischen Pattsituation in Brüssel, beleuchten eine Reihe globaler Entwicklungen.
Der Drohnenangriff, der einer paramilitärischen Gruppe zugeschrieben wird, traf ein Fahrzeug, das vertriebene Familien beförderte. Das Sudan Doctors Network berichtete, dass der Angriff im zentralen Sudan stattfand und zu den Opfern acht Kinder gehörten, darunter zwei Säuglinge. Die Vereinten Nationen gaben ebenfalls an, dass die paramilitärische Gruppe am Freitag einen Hilfskonvoi in dem Bundesstaat angegriffen hatte.
In Hongkong wurde der pro-demokratische Aktivist Jimmy Lai, ein 78-jähriger Medienmogul und britischer Staatsbürger, wegen zwei Fällen der Verschwörung zur Kollaboration mit ausländischen Mächten und eines Falls der Veröffentlichung aufrührerischen Materials für schuldig befunden. Der britische Außenminister äußerte sich besorgt über die 20-jährige Haftstrafe und betonte deren Schwere. Lais Verhaftung erfolgte im August 2020, nach der Verhängung eines nationalen Sicherheitsgesetzes durch China nach groß angelegten regierungsfeindlichen Protesten.
Unterdessen kündigte die französische Regierung eine Kampagne an, die alle 29-jährigen Bürger zur Familiengründung ermutigt. Diese Initiative ist Teil eines 16-Punkte-Plans zur Steigerung der Geburtenrate des Landes, wobei Gesundheitsbeamte die Bedeutung der Behandlung potenzieller Fruchtbarkeitsprobleme im späteren Leben betonen.
In Belgien kritisierte Premierminister Bart De Wever die anhaltende politische Pattsituation in Brüssel, die bereits über 600 Tage andauert. Er warnte, dass die Situation dem Image und den Finanzen des Landes schade. "Wo immer ich auf der Welt, in Europa, hingehe, fragen mich alle danach und sagen: 'Was zum Teufel ist das für ein Durcheinander?'", sagte De Wever gegenüber dem französischsprachigen öffentlich-rechtlichen Sender RTBF.
In anderen Nachrichten stehen Staatsanwälte in Frankreich vor einer Herausforderung in einem Mordfall mit den eineiigen Zwillingen Samuel und Jeremy Y, da die auf der Mordwaffe gefundene DNA mit beiden übereinstimmt. Den Brüdern, die im September 2020 an einem Doppelmord in einer Gang und im folgenden Monat an mehreren Mordversuchen beteiligt gewesen sein sollen, wird vorgeworfen, den 17-jährigen Tidiane B. getötet zu haben.
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