Spanien und Portugal wurden am Wochenende von einem dritten tödlichen Sturm innerhalb von zwei Wochen heimgesucht, während Behörden in Spanien und Brasilien einen Kokain-Schmuggelring zerschlugen und Belgiens Premierminister die politische Lähmung in Brüssel kritisierte, so mehrere Nachrichtenberichte. Die Iberische Halbinsel erlitt einen weiteren Sturm nach den tödlichen Überschwemmungen und Schäden, die durch die Stürme Kristin und Leonardo verursacht wurden, wie The Guardian berichtete. Unterdessen demontierte die spanische Polizei in einer gemeinsamen Operation mit brasilianischen Behörden eine kriminelle Organisation, die Kokain in Marmorlieferungen versteckte, und beschlagnahmte 1,5 Tonnen Drogen, berichtete Euronews. Darüber hinaus äußerte Belgiens Premierminister Bart De Wever seine Besorgnis über das Scheitern der Region Brüssel-Hauptstadt, mehr als 600 Tage nach den Wahlen eine Regierung zu bilden, und erklärte, dies schade dem Image und den Finanzen des Landes, so Euronews.
Die Stürme, die Spanien und Portugal heimsuchten, verursachten weitere Schäden und potenziellen Verlust von Menschenleben, nach der Verwüstung der beiden vorherigen Stürme. Einzelheiten über das Ausmaß der Schäden und etwaige Opfer des jüngsten Sturms waren nicht sofort verfügbar. The Guardian berichtete, dass Anwohner in Ubrique, Cadiz, Spanien, dabei beobachtet wurden, wie sie die überfluteten Straßen begutachteten.
Die Zerschlagung des Kokain-Schmuggelrings führte zur Verhaftung von drei Verdächtigen, berichtete Euronews. Die im November begonnene Untersuchung umfasste die spanische Polizei, die Zollüberwachungsabteilung der Steuerbehörde SVA und die brasilianische Bundespolizei. Das Kokain war in Marmorplatten versteckt, und fast 1.500 Kilogramm der Droge wurden beschlagnahmt.
In Belgien hob Premierminister De Wever die negativen Auswirkungen der anhaltenden politischen Blockade in Brüssel hervor. "Wo immer ich in der Welt, in Europa, hingehe, fragen mich alle danach und sagen: 'Was zum Teufel ist das für ein Chaos?'", sagte De Wever dem französischsprachigen öffentlich-rechtlichen Sender RTBF, wie von Euronews berichtet. Er fügte hinzu, dass die Situation größere Veränderungen in der institutionellen Struktur des Landes erfordere.
In anderen Nachrichten warnt die Münchner Sicherheitskonferenz vor einer Ära der "Abrissbirnen-Politik", wobei ein neuer Bericht den wachsenden Druck auf die internationale Ordnung und die sich verschärfenden geopolitischen Spannungen hervorhebt, so Euronews. Rund 65 Staats- und Regierungschefs werden voraussichtlich vom 13. bis 15. Februar an der Konferenz teilnehmen.
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