Fünfundfünfzig Menschen sind tot oder werden vermisst, nachdem ein Migrantenboot im Mittelmeer vor der Küste Libyens gekentert ist, berichtete die UN-Migrationsagentur am Montag. Das Boot kenterte am Freitag nördlich von Zuwara, wobei nur zwei Überlebende zurückblieben, so die Internationale Organisation für Migration. Diese Tragödie erhöht die ohnehin schon hohe Zahl der Migrantentoten in diesem Jahr, die versuchen, die zentrale Mittelmeerroute zu überqueren.
Der Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Gefahren, denen sich Migranten und Asylsuchende stellen, die versuchen, Europa zu erreichen. Die UN-Agentur machte keine Angaben zur Ursache des Kenterns. Die zentrale Mittelmeerroute gilt als einer der gefährlichsten Migrationswege der Welt.
In anderen Nachrichten ist der ghanaische Highlife-Pionier und Gitarrist Ebo Taylor im Alter von 90 Jahren verstorben. Sein Sohn, Kweku Taylor, gab die Nachricht am Sonntag bekannt und nannte seinen Vater "einen Giganten" und "einen Koloss der afrikanischen Musik". Taylor, der als bestimmende Kraft hinter dem Highlife-Genre galt, starb einen Tag nach der Eröffnung eines Ebo Taylor Musikfestivals und genau einen Monat nach seinem 90. Geburtstag. Er war bekannt für seine bedeutenden Beiträge zur ghanaischen Musik, wobei viele ihn als den größten Rhythmusgitarristen der Geschichte ansehen.
Unterdessen wurden Spanien und Portugal von einem dritten tödlichen Sturm innerhalb von zwei Wochen heimgesucht. Sturm Marta fegte am Wochenende über die Iberische Halbinsel, nachdem die verheerenden Auswirkungen der Stürme Kristin und Leonardo zu spüren waren. Die Stürme führten zu tödlichen Überschwemmungen und verursachten erhebliche Schäden in der Region.
In internationalen Angelegenheiten deutete eine aktuelle Umfrage darauf hin, dass fast drei Viertel der Pakistaner die Entsendung von Truppen in den Gazastreifen im Rahmen einer Internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) unterstützen. Die Umfrage, die von Gallup Pakistan durchgeführt wurde, erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Medienberichte darauf hindeuten, dass Premierminister Shehbaz Sharif am 19. Februar an der ersten formellen Sitzung des Board of Peace von US-Präsident Donald Trump teilnehmen wird.
Schließlich startet die französische Regierung eine Kampagne, um alle 29-jährigen Bürger zu ermutigen, Kinder zu bekommen. Diese Initiative ist Teil eines 16-Punkte-Plans zur Erhöhung der Geburtenraten des Landes. Gesundheitsbeamte gaben an, dass das Ziel darin besteht, potenzielle Fruchtbarkeitsprobleme im späteren Leben zu verhindern. Der Plan umfasst auch mehr kostenlose Zentren für das Einfrieren von Eizellen.
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