Die Fähigkeiten der KI entwickeln sich rasant weiter, mit Fortschritten in der Betrugserkennung und der Zusammenarbeit von Agenten, während sie gleichzeitig hinsichtlich Hype und praktischer Anwendung kritisch beäugt wird. Die Betrugserkennungsplattform von Mastercard, Decision Intelligence Pro (DI Pro), kann einzelne Transaktionen in Millisekunden analysieren, eine entscheidende Leistung angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen jährlich etwa 160 Milliarden Transaktionen verarbeitet, mit Spitzen von 70.000 Transaktionen pro Sekunde, so VentureBeat. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit einer echten Agentenzusammenarbeit untersucht, da Experten diskutieren, wie man über einfache Agentenkonnektivität hinausgehen und kollektive Intelligenz erreichen kann. Die kürzlich gestartete Online-Plattform Moltbook, auf der KI-Agenten interagierten, hat jedoch eine Debatte über die Realität der aktuellen Fähigkeiten der KI ausgelöst.
Mastercards DI Pro wurde entwickelt, um betrügerische Käufe zu identifizieren, eine kritische Aufgabe angesichts der steigenden Transaktionsvolumina. Johan Gerber, EVP von Mastercard, betonte, dass sich die Plattform auf die Bewertung des mit jeder Transaktion verbundenen Risikos konzentriert. Diese Technologie ist eine Reaktion auf die wachsende Raffinesse von Betrügern.
Die Herausforderung der Agentenkoordination und -zusammenarbeit ist ebenfalls ein wichtiger Schwerpunkt. Vijoy Pandey, SVP und GM von Outshift by Cisco, unterstrich die Notwendigkeit, dass Agenten über die einfache Verbindung hinausgehen und kollektive Intelligenz erreichen. Dies beinhaltet, dass Agenten in der Lage sind, gemeinsam zu denken, mit kontextuellem Verständnis, Verhandlung und gemeinsamem Ziel, so VentureBeat.
Die Online-Plattform Moltbook, die am 28. Januar gestartet wurde, erlangte schnell Popularität als soziales Netzwerk für KI-Agenten. Die Plattform, die es OpenClaw-Agenten ermöglichte, zu interagieren, wurde jedoch auch dafür kritisiert, mehr Hype als Substanz zu sein. Will Douglas Heaven, Senior Editor für KI bei MIT Technology Review, verglich den Moltbook-Hype mit Pokémon und deutete an, dass er nicht so bahnbrechend war, wie einige behaupteten. Die Plattform wurde auch dafür bekannt, mit Krypto-Betrügereien überschwemmt zu sein, und viele Beiträge wurden tatsächlich von Menschen geschrieben.
Der neue KI-Minikurs-Newsletter von MIT Technology Review, "Making AI Work", zielt darauf ab, praktische Anleitungen zur Verwendung von generativem KI in verschiedenen Sektoren zu geben. Der Newsletter wird wöchentlich Fallstudien mit Tools und Tipps zur KI-Implementierung liefern, wobei der Schwerpunkt auf realen Anwendungen in Bereichen wie Gesundheitswesen, Klimatechnik, Bildung und Finanzen liegt.
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