Die Vereinigten Staaten haben neue Richtlinien für Schiffe unter US-Flagge herausgegeben, die durch die Straße von Hormus fahren, und sie aufgefordert, sich von iranischen Hoheitsgewässern fernzuhalten, so Al Jazeera. Die am Montag von der US-Schifffahrtsverwaltung veröffentlichte Warnung mahnte Kapitäne außerdem, iranischen Streitkräften nicht zu erlauben, US-Schiffe zu entern. Diese Entwicklungen finden inmitten erhöhter Spannungen zwischen Washington und Teheran statt.
Gleichzeitig gab das US-Militär die Beschlagnahmung eines mit Venezuela verbundenen Öltankers im Indischen Ozean bekannt, wie Al Jazeera berichtete. Das Pentagon erklärte, die Festsetzung sei Teil einer Kampagne zur Unterbindung der Ölexporte Venezuelas, eine Politik, die von US-Präsident Donald Trump umgesetzt wurde. Diese Maßnahme unterstreicht die Entschlossenheit der USA, ihre Ölblockade gegen das südamerikanische Land durchzusetzen, selbst an weit entfernten Orten.
Die Komplexität erhöhend, verhafteten iranische Sicherheits- und Justizbehörden mehrere reformorientierte Politiker, wie Al Jazeera ausführlich darlegte. Die Verhaftungen erfolgten wegen des Versuchs, die politische und soziale Ordnung des Landes zu stören, und wegen angeblicher Zusammenarbeit mit Israel und den USA während der jüngsten Proteste.
In anderen internationalen Nachrichten kündigte die Ukraine Pläne zur Eröffnung von zehn Waffenexportzentren in Europa an, eine bedeutende Änderung der Kriegspolitik, wie Euronews berichtete. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, diese Zentren würden den Partnern Kiews Zugang zu Waffen ermöglichen, die auf dem Schlachtfeld getestet wurden. Deutschland soll zu den ersten Ländern gehören, die ein Zentrum beherbergen, wobei dort bald die ukrainische Drohnenproduktion beginnen soll.
Im Inland untersucht die Federal Communications Commission (FCC) Berichten zufolge ABCs "The View", so Ars Technica. FCC-Demokratin Anna Gomez kritisierte die Untersuchung als Versuch, Kritiker der Trump-Administration einzuschüchtern, und nannte sie "staatliche Einschüchterung, keine legitime Untersuchung". Sie erklärte weiter, dass die Maßnahmen der FCC darauf abzielen, die Regulierungsbehörde zu instrumentalisieren, um geschützte Meinungsäußerungen zu unterdrücken.
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