Ferrari enthüllte letzte Woche in San Francisco das Interieur seines ersten vollelektrischen Fahrzeugs, entworfen von LoveFrom, der Kreativfirma des ehemaligen Apple-Chefdesigners Jony Ive, während Toyota die Entwicklung seiner eigenen Konsolen-Spiel-Engine, Fluorite, ankündigte. Unterdessen wurden KI-generierte Werbespots beim diesjährigen Super Bowl weithin als Enttäuschung empfunden, und Mastercard setzt hochentwickelte KI-Modelle zur Betrugsbekämpfung ein.
Das Interieur des Ferrari EV, genannt "Luce", weist laut Ars Technica kaum Ähnlichkeiten mit aktuellen Ferrari-Modellen auf, sondern lässt sich von den 1950er und 60er Jahren inspirieren. Die Enthüllung, die im Transamerica-Gebäude stattfand, signalisiert laut CEO Benedetto Vigna eine neue Ära für den italienischen Automobilhersteller. Während das Äußere noch unter Verschluss gehalten wird, deutet das Innendesign mit Glas und Aluminium laut Wired auf eine ähnliche Design-DNA wie Apples eingestelltes Projekt Titan-Auto hin.
Toyotas neue Fluorite-Engine, die für eine gute Leistung auf eingebetteter Hardware konzipiert wurde, könnte laut The Verge für 3D-Tutorials, die Kartierung der Umgebung um ein Auto herum und die Bereitstellung natürlicherer Bedienelemente verwendet werden. Die Engine ist eine Grafik-Engine in Konsolenqualität, die auf eingebetteter Hardware wie den Chips in einem Auto gut funktioniert.
In anderen Tech-Nachrichten enttäuschten KI-generierte Werbespots beim diesjährigen Super Bowl, wobei viele Kritiker sie als uninspiriert und ineffektiv empfanden. "Keiner dieser Werbespots ließ eine Wette auf generatives KI wie eine gute Idee erscheinen", berichtete The Verge. Die Veranstaltung war mit KI-generierten Werbespots übersättigt, die laut der Quelle nicht dazu beitrugen, KI nützlich oder aufregend erscheinen zu lassen.
Schließlich nutzt Mastercard hochentwickelte KI-Modelle zur Betrugsbekämpfung und verarbeitet jährlich etwa 160 Milliarden Transaktionen. Diese Modelle können einzelne Transaktionen analysieren und verdächtige Transaktionen in Millisekunden identifizieren, so VentureBeat. Diese Technologie ist laut Johan Gerber, Mastercard, das Herzstück der Decision Intelligence Pro (DI Pro)-Plattform von Mastercard, die sich auf die Bewertung des mit jeder Transaktion verbundenen Risikos konzentriert.
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