Discord wird bald weltweit von Nutzern verlangen, ihr Alter mit einem Gesichtsscan oder Ausweis zu verifizieren, um auf Inhalte für Erwachsene zuzugreifen, während diese Woche in den USA Klagen gegen Social-Media-Giganten hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Kinder beginnen, so mehrere Nachrichtenquellen. Diese Entwicklungen erfolgen inmitten wachsender Bedenken hinsichtlich der Online-Sicherheit und der Auswirkungen von Technologie auf junge Nutzer.
Der Online-Chat-Dienst Discord, der über 200 Millionen monatliche Nutzer hat, wird die Altersverifizierungsmaßnahmen ab Anfang März weltweit einführen, so BBC Technology. Ziel der Maßnahme ist es, alle Nutzer standardmäßig in eine "für Teenager geeignete Erfahrung" zu bringen. Dies folgt bestehenden Altersverifizierungspraktiken in Großbritannien und Australien.
Unterdessen sind in den USA Klagen gegen große Social-Media-Unternehmen anhängig. Zwei Fälle, die die ersten rechtlichen Bemühungen darstellen, Unternehmen wie Meta für die Auswirkungen ihrer Produkte auf junge Nutzer zur Rechenschaft zu ziehen, begannen diese Woche, wie Al Jazeera berichtete. Ein Fall, der von der Generalstaatsanwältin von New Mexico angestrengt wurde, behauptet, dass Meta es versäumt hat, Kinder vor sexuell explizitem Material zu schützen. Diese Klagen sind Teil einer Welle von 40 Klagen gegen Meta, in denen dem Social-Media-Giganten vorgeworfen wird, Profite über die Sicherheit von Kindern zu stellen, so Al Jazeera.
Diese Entwicklungen unterstreichen die anhaltende Debatte über die Auswirkungen von Technologie auf die Gesellschaft. Die BBC berichtete auch über eine Studie der Universität Oxford, die ergab, dass KI-Chatbots ungenaue und inkonsistente medizinische Ratschläge geben, was möglicherweise Risiken für die Nutzer birgt. Dr. Rebecca Payne, leitende Ärztin der Studie, erklärte, dass es für Menschen "gefährlich" sein könnte, Chatbots nach ihren Symptomen zu fragen.
In anderen Nachrichten entwickelt sich die Technologiebranche weiter, wobei einige Unternehmen extreme Arbeitszeiten einführen. Ein in New York ansässiges Technologieunternehmen, Rilla, wirbt laut BBC Business mit 70-Stunden-Wochen. Die Rekrutierungswebsite verspricht Vergünstigungen, aber die Stellenanzeigen warnen potenzielle Mitarbeiter, sich nicht zu bewerben, wenn sie von dem anspruchsvollen Zeitplan nicht begeistert sind.
Schließlich berichtete Sky News über die Rekonstruktion des Gesichts eines Mannes, der als "Vampir" gilt, dessen Überreste in Kroatien gefunden wurden. Der Leichnam war exhumiert, enthauptet und mit dem Gesicht nach unten wieder begraben worden, eine Praxis, die verhindern sollte, dass der Verstorbene zurückkehrt.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment