Die weltweiten Verteidigungsausgaben erleben einen deutlichen Anstieg, der durch eskalierende geopolitische Spannungen angeheizt wird, so ein aktueller Bericht. Gleichzeitig kämpft die Welt mit Problemen, die von der Aufgabe von Handelsschiffen bis hin zu politischen Veränderungen in Bangladesch und der Ausweitung digitaler Identitätssysteme in Indien reichen.
Die Rüstungsausgaben erreichten 2024 mit 2,7 Billionen US-Dollar einen noch nie dagewesenen Wert, wie das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI), eine Denkfabrik für Konflikte, berichtete. Die 100 größten Verteidigungsunternehmen weltweit erwirtschafteten zusammen 679 Milliarden US-Dollar Umsatz, der höchste Wert seit SIPRI 2002 begann, die Daten zu erfassen. Pascale Sourisse, CEO von Thales International, wies auf den starken Anstieg der Verteidigungsausgaben in Europa, Asien, dem Nahen Osten und Amerika hin, wie sie auf der Singapore Airshow gegenüber Fortune erklärte.
Unterdessen ist die Zahl der aufgegebenen Öltanker und anderer Handelsschiffe dramatisch gestiegen. Ein leitender Deckoffizier, identifiziert als Ivan, sprach mit einem Reporter von einem aufgegebenen Öltanker vor den chinesischen Gewässern. Er beschrieb einen Mangel an lebenswichtigen Gütern, darunter Fleisch, Getreide und Fisch, was sich auf die Gesundheit und Moral der Besatzung auswirkte.
In Bangladesch verschiebt sich die politische Landschaft. Tarique Rahman, Vorsitzender der Bangladesh Nationalist Party (BNP), stellte am 6. Februar 2026 das Wahlmanifest der Partei in einem Hotel in Dhaka vor, so Al Jazeera. Tausende versammelten sich zu einer Wahlkampfveranstaltung in Gazipur, einem Textilherstellungszentrum nördlich von Dhaka, um Rahman zu hören, der seiner Mutter Khaleda Zia als BNP-Vorsitzender nachfolgte.
Anderswo baut Indien sein digitales Identitätssystem Aadhaar aus. Die Regierung treibt Aadhaar durch eine neue App und Offline-Verifizierungsunterstützung tiefer in den Alltag, wie TechCrunch berichtete. Dieser Schritt, der Ende Januar von der Unique Identification Authority of India (UIDAI) angekündigt wurde, ermöglicht es Einzelpersonen, ihre Identität ohne Echtzeit-Abgleiche mit der zentralen Aadhaar-Datenbank nachzuweisen. Die App ermöglicht es Benutzern, begrenzte Informationen, wie z. B. die Bestätigung ihres Alters, mit verschiedenen Diensten zu teilen.
Diese Entwicklungen, die in der neuesten Nachrichtensendung von Euronews am 10. Februar 2026 hervorgehoben wurden, spiegeln eine Welt wider, die sich komplexen Herausforderungen und Veränderungen in verschiedenen Sektoren gegenübersieht.
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